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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wuwa-Wuwa, K70 und Granada: Die Familienautos meiner Kindheit

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Als Drittklässler konnte ich 1973 auf dem Schulhof jedes vorbeifahrende Auto sofort benennen – und dazu sagen, ob diese Modellvariante gegenwärtig noch gebaut wird. Damals war ich neun. Meine Klassenkameraden waren darüber verblüfft, dabei war es doch ganz einfach: Es gab ja nicht sehr viele verschiedene Autotypen.

Opel Rekord P2. Foto: Hubert Berberich/public domain

Opel Rekord P2, hier als Coupé. Deutlich sichtbar der Tank-Einfüllstutzen. Foto: Hubert Berberich

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. Juli 2014 um 21:20

Buchrezension: Authentizität und Gemeinschaft – über das linksalternative Leben in den Siebzigern

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Mit dem Geburtsjahrgang 1964 bin ich einen Tick zu jung, um das „Linksalternative Leben in den siebziger und frühen achtziger Jahren“ (Untertitel) selbst als erwachsener Akteur erlebt haben zu können. Noch einmal drei Jahre jünger ist der Autor dieser Untersuchung: Der 1967 geborene Sven Reichhardt erforscht auf 1.000 Seiten mit dem Instrumentarium des neutralen Wissenschaftlers die selbsternannte alternative Avantgarde, die das geistige Klima in Deutschland im Grunde bis heute entscheidend prägt – das Buch ist eine imponierende Fleißarbeit.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

26. Juni 2014 um 22:03

Bungalow Germania – der deutsche Biennale-Beitrag ist erstaunlich und verstörend

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So macht man das: Deutschland hat 2014 einen Beitrag zur Architektur-Biennale, der sofort verstanden wird, enorme Schauwerte liefert und dann auch noch der Erkenntnis dient.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

5. Juni 2014 um 13:58

Buchrezension: Nettelbeck und Familie – Vom Abenteuer, heute Vater zu sein. Von Gerhard Matzig

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Der Journalist Gerhard Matzig verarbeitet prägende Episoden seines realen Lebens zu launigen, teil-fiktiven Büchern – und hat damit Erfolg. Nach „Meine Frau will einen Garten“ (2010, meine Rezension hier) lesen wir nun über „Nettelbeck und Familie“. cover.do

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Geschrieben von Benedikt Hotze

30. Mai 2014 um 00:23

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Buchrezension: Das Tempelhofer Feld von Rolf Lautenschläger

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Am 25. Mai können die Berliner in einer Volksabstimmung darüber abstimmen, ob das Tempelhofer Feld von jeglicher Bebauung freigehalten werden soll, oder ob die Ränder der riesigen Freifläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof bebaut werden können, wie es der Berliner Senat plant. Rechtzeitig dazu ist ein kleines, feines Buch erschienen, prall gefüllt mit Geschichten von diesem mythischen Ort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:52

Feuerwachtürme in der DDR: Stasi und NVA wachten mit

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Heute fiel mir wieder ein schlanker, 30 Meter hoher Turm an der B1/B5 bei Hoppegarten östlich von Berlin auf. Schon immer war da die Frage, wozu diese im Gebiet der ehemaligen DDR offenbar nach Typenentwurf errichteten Türme dienen sollten. Verkehrsüberwachung der Einfallstraßen in die Hauptstadt? Das war die Vermutung. Doch es sind Feuerwachtürme. Zumindest sind sie unter diesem Vorwand errichtet worden…

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Gipfel des Wietkiekenberges bei Ferch (Brandenburg) mit Feuerwachturm. Foto: Lienhard Schulz, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

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Geschrieben von Benedikt Hotze

21. April 2014 um 01:12

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„Nutzung nicht vorgesehen“: Minimalistische Denkmalpflege am KZ Sachsenhausen

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Das „Grüne Ungeheuer“ ist saniert worden. Oder zumindest gesichert: Ein Gebäude an der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in wichtiger städtebaulicher Lage ist vor dem weiteren Verfall bewahrt worden – indem man es ohne Nutzung und ohne Fenster in situ konserviert hat. Eine eher ungewöhnliche denkmalpraktische Maßnahme…

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. April 2014 um 22:14

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Buchrezension: Vor den Zerstörungen der „Sanierung“: Steele – wie es einmal war

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Als Kind und Jugendlicher bin ich in Essen-Steele aufgewachsen. Während dieser Zeit, in den siebziger Jahren, wurde dort eine verheerende Flächensanierung durchgeführt. Ein ansprechendes kleines Buch zeigt jetzt Ansichten aus dem alten Steele vor der „Sanierung“.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

2. April 2014 um 20:12

Beelitz-Heilstätten: Fotos von einem sensationell verfallenen Ort

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Warum habe ich eigentlich eine teure und aufwändige Architektur-Fotoausrüstung? Warum ein extremes 17-mm-Tilt-und-Shift-Objektiv und eine System-Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor, wenn ich dann doch die meisten Architekturbilder mit der Kompaktknipse oder gleich mit dem Mobiltelefon mache? – Hier gibt es iPhone-Fotos von einem Sonntags-Abstecher nach Beelitz-Heilstätten…

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Der Operationspavillon für Tbc-Kranke ist 1927/28 durch den Architekten Fritz Schulz expressionistisch angehaucht errichtet worden

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Geschrieben von Benedikt Hotze

16. März 2014 um 23:12

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Ein Tick anders: Ein Fernsehfilm mit Architektur-Affinität

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„Die Ticks kommen, wann sie wollen, und nicht, wenn man sie braucht“ – das sagt die patente 17-jährige Eva (Jasna Fritzi Bauer), Hauptfigur in dem Fernsehfilm „Ein Tick anders“ von 2010. Eva hat das Tourette-Syndrom, oder auch „Koprolalie“: Sie muss zwanghaft üble Schimpfworte ausstoßen. Der Film besticht nicht nur durch seine sympathische Hauptfigur und die erfrischende Story, sondern auch durch seine ungewöhnliche Architektur-Affinität. Ein paar Screenshots als Zitate…

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Hier ist Eva zuhause: Der 30er-Jahre-Bau mit leichtem Kreissegmentbogen über der Tür wird immer wieder gezeigt

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Geschrieben von Benedikt Hotze

8. März 2014 um 23:37

Güterfelde: Wohnungen ins Lustschloss gequetscht

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Ein Nürnberger Projektentwickler hat das Neorenaissance-Schloss Güterfelde, zwischen Berlin und Potsdam gelegen, zu Wohnzwecken umgebaut. Kreative Denkmalpflege oder Absurdität?

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Im so genannten „Lehmbau“ aus den fünfziger Jahren sind neun Reihenhäuser eingebaut worden, die der Investor „Townhouses“ nennt. Im Schloss selbst sind 27 Wohnungen entstanden – einige davon im Wortsinne „unterirdisch“.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

3. März 2014 um 18:18

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Buchrezension: Architektur in Essen 1960–2013

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Der zweite Band des Architekturführers für die Großstadt Essen ist erschienen. Viele kuriose Bauten sind darin enthalten – und eine Kritik an der Flächensanierung der sechziger und siebziger Jahre am Beispiel des Stadtteils Essen-Steele

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Ein lustiges Folly: Regattaturm am Baldeneysee. Hier hat der Rezensent als Kind gerudert (Architekt: Horst Lippert/Hochbauamt Essen, 1962)

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Geschrieben von Benedikt Hotze

1. März 2014 um 16:13

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Buchrezension: Faszination Eisenbahn – Bahnkultur in Brandenburg

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Ein Allerweltstitel wie „Faszination Eisenbahn“ führt zunächst auf die falsche Fährte. Doch dieses Buch ist eben keine Publikation von enthusiastischen Eisenbahnfans („Pufferküssern“), sondern eine offizielle Veröffentlichung des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege. Hier finden sich, systematisch aufbereitet, verdienstvolle Informationen – und einige kleine Ungereimtheiten.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

15. Februar 2014 um 15:07

Rimpl, Eiermann, Schinkelschule: Ein Sonntagsausflug ins Havelland

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Auf dem Weg zu einigen Bauten der Moderne im Havelland findet man am Wegesrand auch noch etwas ganz Anderes: Kirchen der Schinkelschule zum Beispiel. Und eine Goldelse im Wald. Ein Bericht von einem kleinen Sonntagsausflug im Februar 2014.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

9. Februar 2014 um 23:51

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104 Minuten Jam-Session: „Cha Cha 2000“ Live in Tokyo 1996 von La! Neu?

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Eine dreieinhalbstündige Mischung aus Party und Rockkonzert, die in einer 104-minütigen Jam-Session über ein einziges Stück gipfelt: Klaus Dinger und seine Band La! Neu? – ein Nachfolgeprojekt der Krautrock-Gruppen Neu! und  La Düsseldorf – spielten 1996 in Tokio Cha Cha 2000 vom La-Düsseldorf-Album Viva (1978) in einer Länge, die bei Anderen ein abendfüllendes Konzert dauert. Der Mitschnitt davon erschien 1998 in Japan als Doppel-CD. Was für eine Entdeckung!

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Geschrieben von Benedikt Hotze

20. Januar 2014 um 21:28

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Das iPhone als Musikspieler: Zwei Probleme

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Wer das iPhone als Musikspeicher- und Abspiel-Gerät nutzt, stößt früher oder später auf zwei Probleme: Das iPhone ist in manchen Situationen zu leise, und der Speicherplatz ist schneller erschöpft, als einem lieb ist. Was man dagegen machen kann – und was man nicht machen sollte…

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Geschrieben von Benedikt Hotze

14. Oktober 2013 um 20:55

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Resteverwertung: Es ist noch Suppe da!

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Es ist noch ein Rest vom Braten da, oder es ist noch gegartes Fischfilet übrig: Wie man daraus eine nahrhafte gebundene Suppe macht

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Geschrieben von Benedikt Hotze

14. Oktober 2013 um 19:41

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„Mit dem Torso von Groß St. Martin“: Kölner Kirchen 1955/56

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Mein Vater, der Jurist Bruno Hotze aus Essen, hat im Wintersemester 1955/56 für ein halbes Jahr in Köln studiert. In der Freizeit hat der damals 22-Jährige seinen Studienort fotografiert. Einige Bilder davon sind an seinem gestrigen 80. Geburtstag im Familienarchiv wieder zutage getreten – historische Dokumente von bedeutenden Kirchen im Wiederaufbau.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

5. Oktober 2013 um 18:03

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0.75: Der Super Schoppen Shopper wird Fünf

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Es war ja klar, dass dieser Frau wieder irgendwas Schräges einfallen würde: Cordula Eich hat sich zur fünften Auflage ihres Supermarkt- und Discounter-Weinführers „Super Schoppen Shopper“ als James Bond stilisiert. Der wird bekanntlich dieses Jahr Fünfzig (jedenfalls in der deutschen Filmversion). Das Buch bietet „Secret Service für den Weinkauf beim Einkauf“. Die empfohlenen Knaller-Weine bekommen eine stilisierte Bond-Pistole als Logo zugeteilt – doch statt „007“ sind sie mit dem Schriftzug „0.75“ ausgestattet – soviel in Litern passt in eine Standard-Weinflasche. Wir haben uns die Neuauflage näher angesehen.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

25. September 2013 um 19:01

Denkmalpflege ohne Dämmwahn: Siedlung Onkel Toms Hütte in Berlin

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Viele Geschosswohnungsbauten entlang der Wilskistraße und einigen Seitenstraßen in der Berliner Waldsiedlung Zehlendorf, besser bekannt als „Onkel-Toms Hütte“, sind in den letzten Monaten denkmalgerecht saniert worden. IMG_3221

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. September 2013 um 18:45

Abgelegt in Allgemein,Architektur