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	<title>Kommentare zu: „Fahr doch auf dem Radweg, Mann!“</title>
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	<description>Das Blog von tze</description>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-38</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:52:38 +0000</pubDate>
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		<description>Rennräder sind im Allgemeinen nicht für den Straßenverkehr zugelassen, da ihnen die notwendige Ausstattung fehlt, z.B. wie schon angesprochen Licht, Reflektoren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rennräder sind im Allgemeinen nicht für den Straßenverkehr zugelassen, da ihnen die notwendige Ausstattung fehlt, z.B. wie schon angesprochen Licht, Reflektoren.</p>
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		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-37</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 21:07:03 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Idee!
Also fahre ich mit meinem Rennrad ohne Licht am besten nachts auf der Straße, weil ich ja im Recht bin.
Tolle Idee, wenn ich hinterher TOT bin!
Mann mann mann, über manche Radfahrer mit sturem Egoismus kann man nur den Kopf schütteln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Idee!<br />
Also fahre ich mit meinem Rennrad ohne Licht am besten nachts auf der Straße, weil ich ja im Recht bin.<br />
Tolle Idee, wenn ich hinterher TOT bin!<br />
Mann mann mann, über manche Radfahrer mit sturem Egoismus kann man nur den Kopf schütteln.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-31</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 16:24:53 +0000</pubDate>
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		<description>Tag,
ich kann hier von einem Fall berichten über den man nur den Kopf schütteln kann: Ein relativ breite B-Strasse auf der friedliche Koexistenz möglich war wird nach vielen Jahren mit einem Radweg versehen. Es kostet einige 100000€ und die Straße wird ca. 1,5 Meter schmaler. Leider ist der Radweg gepflastert und wird daher von keinem Radfahrer genutzt. Also drängeln sich jetzt alle auf der Straße und es kann nicht mehr ohne weiteres überholt werden. Die Situation ist für alle schlechter und es war teuer. Wer denkt sich so einen Murks aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tag,<br />
ich kann hier von einem Fall berichten über den man nur den Kopf schütteln kann: Ein relativ breite B-Strasse auf der friedliche Koexistenz möglich war wird nach vielen Jahren mit einem Radweg versehen. Es kostet einige 100000€ und die Straße wird ca. 1,5 Meter schmaler. Leider ist der Radweg gepflastert und wird daher von keinem Radfahrer genutzt. Also drängeln sich jetzt alle auf der Straße und es kann nicht mehr ohne weiteres überholt werden. Die Situation ist für alle schlechter und es war teuer. Wer denkt sich so einen Murks aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars Wilhelm</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-30</link>
		<dc:creator>Lars Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 06:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>hallo Alex

ich hatte Benedikt geantwortet, aber der scheint ein Bad word Filter zu haben. Ich hatte mich erdreistet und benutzte das Wort &quot;braune Masse&quot; in der Schreibweise mit doppel-x in der Mitte. Daraufhin kam eine Meldung, dass der Artikel moderiert würde und ist erst jetzt erschienen.
Zur Studie habe ich ja was geschrieben: a) grundsätzlich kann man kleine Zahlen schlecht auswerten, weil die Unsicherheiten so groß sind. Leider ignorieren viele Studieninterpretierer dieses Problem und lesen das heraus, was sie wollen.
b) Ist berücksichtigt, dass die gemeinde Radwegbenutzer und Fahrbahnradler sich MHO unterscheiden?
c) Und wie sieht es aus mit der Möglichkeit, dass man Risiko verlagert, um grundsätzlich einen Gewinn zu erhalten.

Was die Gesetzeslage betrifft: Ich ging bislang davon aus, dass nur die 3 Schilder eine Radwegpflicht begründen. Deshalb ist es für mich neu, dass dem  wohl mal anders war.

Was Deine anderen Ausführungen betrifft: Denen kann  ich vorbehaltlos zustimmen. Und Du hast kapiert, worauf ich hinaus will. Die Pauschalaussage, &quot;Radwege sind Unsicher&quot; ist falsch. Leider sehen das andere hier im Blog nicht so offen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo Alex</p>
<p>ich hatte Benedikt geantwortet, aber der scheint ein Bad word Filter zu haben. Ich hatte mich erdreistet und benutzte das Wort &#8220;braune Masse&#8221; in der Schreibweise mit doppel-x in der Mitte. Daraufhin kam eine Meldung, dass der Artikel moderiert würde und ist erst jetzt erschienen.<br />
Zur Studie habe ich ja was geschrieben: a) grundsätzlich kann man kleine Zahlen schlecht auswerten, weil die Unsicherheiten so groß sind. Leider ignorieren viele Studieninterpretierer dieses Problem und lesen das heraus, was sie wollen.<br />
b) Ist berücksichtigt, dass die gemeinde Radwegbenutzer und Fahrbahnradler sich MHO unterscheiden?<br />
c) Und wie sieht es aus mit der Möglichkeit, dass man Risiko verlagert, um grundsätzlich einen Gewinn zu erhalten.</p>
<p>Was die Gesetzeslage betrifft: Ich ging bislang davon aus, dass nur die 3 Schilder eine Radwegpflicht begründen. Deshalb ist es für mich neu, dass dem  wohl mal anders war.</p>
<p>Was Deine anderen Ausführungen betrifft: Denen kann  ich vorbehaltlos zustimmen. Und Du hast kapiert, worauf ich hinaus will. Die Pauschalaussage, &#8220;Radwege sind Unsicher&#8221; ist falsch. Leider sehen das andere hier im Blog nicht so offen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-29</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 13:32:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael

Zwischen &quot;richtigen Radwegen&quot; ausserorts und notdürftig dem innerörtlichen Bürgersteig abgeknapsten Zentimetern besteht auch ein riesiger Unterschied.
Du erwähnst Göteborg, ich könnte noch den Abschlußdamm des Ijsselmeeres mit seinem Fuß/Rad/Bromfietweg erwähnen (auf 20km nur durch einen einzigen Parkplatz unterbrochen). 
Dummerweise wohne ich nicht im Radfahrer-Paradies Niederlande und auch nicht in der schwedischen Einsamkeit. 

Hier auf den deutsch-innerstädtischen Radwegen sind die Radwege meistens durch anderes als Radfahrer belegt: am häufigsten durch Müll und Falschparker. Was bei mir zu einer beklagenswerten Reifenpannenhäufigkeit führte - als ich noch die &quot;Radwege&quot; benutzte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael</p>
<p>Zwischen &#8220;richtigen Radwegen&#8221; ausserorts und notdürftig dem innerörtlichen Bürgersteig abgeknapsten Zentimetern besteht auch ein riesiger Unterschied.<br />
Du erwähnst Göteborg, ich könnte noch den Abschlußdamm des Ijsselmeeres mit seinem Fuß/Rad/Bromfietweg erwähnen (auf 20km nur durch einen einzigen Parkplatz unterbrochen).<br />
Dummerweise wohne ich nicht im Radfahrer-Paradies Niederlande und auch nicht in der schwedischen Einsamkeit. </p>
<p>Hier auf den deutsch-innerstädtischen Radwegen sind die Radwege meistens durch anderes als Radfahrer belegt: am häufigsten durch Müll und Falschparker. Was bei mir zu einer beklagenswerten Reifenpannenhäufigkeit führte &#8211; als ich noch die &#8220;Radwege&#8221; benutzte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-28</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:27:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hotze.net/?p=14#comment-28</guid>
		<description>Hi Lars,

mich würde eine Antwort deinerseits an Benedikt interessieren. Was sagst Du denn zu der Studie und dem dazugehörigen Gesetz?

Damit sind wir nämlich genau an dem entscheidenden Punkt. Bei dem Artikel von tze ging es doch um die Tatsache, dass es vielerorts schlicht nicht vorgeschrieben ist, den Radweg zu benutzen. Und in einem solchen Fall hat jeder Radfahrer einfach mal das Recht, die Straße zu benutzen. Das haben alle anderen Verkehrsteilnehmer zu akzeptieren, ob sie das nun sinnvoll finden oder nicht. 

Wie Du im Übrigen als Radfahrer mit 15-20 km/h auf abgetrennten Radwegen den Verkehr von hinten, der mitunter mit mehr als doppelter Geschwindigkeit auf eine Einmündung zubrettert, dich erst weniger Meter davor ein- bzw. überholt und dann abbiegt, komplett im Blick hast, finde ich bewundernswert. Ich nutze oft Radwege und glaube mich dort umsichtig zu bewegen, trotz allem hat&#039;s mich schon mehrmals fast erwischt. Diese erwiesenermaßen vorhandene Gefahr kleinreden zu wollen, halte ich für gewagt.

Zwei Aspekte würde ich gern noch anfügen. Erstens ist es meines Erachtens ein gewaltiger Unterschied, ob man von Verkehr in einer Stadt oder auf dem Land spricht, denn natürlich sind Probleme zB. an Einmündungen fast nur innerorts ein Argument. Zweitens fehlt mir in obigem Artikel ein Punkt, der mich als Rad- und Autofahrer in einer Großstadt gleichermaßen stört, nämlich die unsägliche Angewohnheit zunehmend vieler Radler, die Radwege verkehrt herum (also gegen die Fahrtrichtung der Autospur) entlang zu fahren. Meines Erachtens ein Argument mehr für abgetrennte Radstreifen auf Fahrbahnen (wie in Berlin neuerdings präferiert) statt der Radwege weit weg von der Fahrbahn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Lars,</p>
<p>mich würde eine Antwort deinerseits an Benedikt interessieren. Was sagst Du denn zu der Studie und dem dazugehörigen Gesetz?</p>
<p>Damit sind wir nämlich genau an dem entscheidenden Punkt. Bei dem Artikel von tze ging es doch um die Tatsache, dass es vielerorts schlicht nicht vorgeschrieben ist, den Radweg zu benutzen. Und in einem solchen Fall hat jeder Radfahrer einfach mal das Recht, die Straße zu benutzen. Das haben alle anderen Verkehrsteilnehmer zu akzeptieren, ob sie das nun sinnvoll finden oder nicht. </p>
<p>Wie Du im Übrigen als Radfahrer mit 15-20 km/h auf abgetrennten Radwegen den Verkehr von hinten, der mitunter mit mehr als doppelter Geschwindigkeit auf eine Einmündung zubrettert, dich erst weniger Meter davor ein- bzw. überholt und dann abbiegt, komplett im Blick hast, finde ich bewundernswert. Ich nutze oft Radwege und glaube mich dort umsichtig zu bewegen, trotz allem hat&#8217;s mich schon mehrmals fast erwischt. Diese erwiesenermaßen vorhandene Gefahr kleinreden zu wollen, halte ich für gewagt.</p>
<p>Zwei Aspekte würde ich gern noch anfügen. Erstens ist es meines Erachtens ein gewaltiger Unterschied, ob man von Verkehr in einer Stadt oder auf dem Land spricht, denn natürlich sind Probleme zB. an Einmündungen fast nur innerorts ein Argument. Zweitens fehlt mir in obigem Artikel ein Punkt, der mich als Rad- und Autofahrer in einer Großstadt gleichermaßen stört, nämlich die unsägliche Angewohnheit zunehmend vieler Radler, die Radwege verkehrt herum (also gegen die Fahrtrichtung der Autospur) entlang zu fahren. Meines Erachtens ein Argument mehr für abgetrennte Radstreifen auf Fahrbahnen (wie in Berlin neuerdings präferiert) statt der Radwege weit weg von der Fahrbahn.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars  Wilhelm</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-27</link>
		<dc:creator>Lars  Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 09:24:08 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Michael,
Lege mir gefälligst nicht Aussagen in den Mund, die ich nie getätigt habe. Ich bin keineswegs ein Verfechter &quot;radfahrer weg von der Straße&quot;. ich bin nur ein Gegner des &quot;radwege sind immer und überall unsicher und gehören ersatzlos gestrichen&quot;- Das ist ein himmelweiter unterschied, finde ich. Zwischen den Extrempostionen, &quot;die Straße gehört dem Kraftverkehr&quot; und &quot;Wozu Radwege, die sind ja eh unsicher&quot; gibt es eine breite Palette, in der sich alle Beteiligten durch *gegenseitige* Rücksichtnahme friedlich einigen können. Wie gesagt *gegenseitige* Rücksichtnahme. Dazu gehört seitens der radfahrer zu akzeptieren, dass Autos schneller fahren können und wollen und dass grundsätzlich auch nichts dagegen spricht, weil Brems- und Anhaltewege bei Einhaltung der STVO auch ausreichen. Dazu gehört seitens der Autofahrer die Rücksicht, dass Radfahrer keine Knautschzone haben, nur zwei Räder haben und dass sie auf Radwegen parallel zur Straße in der Innenstadt bei Stau schneller sind, als ich und vor allem, dass es ne Suaerei ist, beim Parken nicht darauf zu achten, ob man die Sicht von radlern versperrt oder auf dem radweg rangiert oder parkt. Unter diesen randbedinguen lassen sich ganz sicher verschiedene Lösungen für unterschiedliche Situationen finden. Ich habe kein Problem mit dem Ausweisen von Spielstraßenähnlichen Alle-benutzen-dieselbe-FAhrbahnkonmzepten. Das passt in vioelen Wohngebieten. Ich habe keine Probleme mit dem Freigeben von Einbahnstraßen für radfahrer- man könnte sich sogar überlegen, ob man die Benutzung grundsätzlich gestattet und nur die Verbote beschildert., Ich habe kein Problem mit der Sperrung von Straßen fürden kraftverkehr, die dann explizit nur von Radlern benutzt weden dürfen, selbst wen ich dadurch 5 min länger unterwegs bin. 
Zusammenfassend kann man Meinung wie folgt ausdrücken:
a) Es gibt sichere und unsichere radwege. 
b) aus a) folgt, dass ich bei sicheren Radwegen erwarte, dass Radfahrer denselben benutzen. Eine Aussage &quot;sichere radwege existieren nicht&quot; Akzeptiere ich nicht.
Wer solche Aussagen tätigt ist keineswegs auf Koexitenz aus, sonder auf: &quot;Ich will Autofahrermaximal behindern, damit sie möglichst nicht vorankommen.&quot; 
Guck Dir als Beispiel die Radwege entlang der L154 zwischen Waldsee und Speyer an. wenn Du mir nun schlüssig erklärst, welche Gründe gegen eine Benutzung sprechen, dann bist Du mein Held.
In Innenstädten sag ich sehr oft nix, weil 50 cm rote Farbe nun wirklich kein toller Platz sind. Für mich als Radfahrer gilt aber trotzdem, dass ich auch solche Wege benutze. Weil ich durch Vorsicht an den einzigen Punkten, in denen möglicherweise eine erhöhte Gefährdung herrscht dieselbe (erhöhung) auf Null reduziere und an jeder Kreuzung ein Z 205  interpretiere. Das hat bislang mein Leben ghervoragend gesichert.
Du spannst eine Argumentationskette auf, ich gehe sie Punkt für Punkt durch, kommentiere alles einzeln und Du interpretierst einen roten Faden herein, der nun gar nicht meine Meinung widerspiegelt. Das ist eine unfaire Argumentation Deinerseits, an dieser Stelle EOD zu krähen, bloß weil ich Deinen retorischen Trick durchschaue.
Im übrigen: Deine Argumentationskette hat ein gewaltiges Loch: Du argumentierst ständig auf eine bestimmte Situation, nämlich kruezungen und Einmündungen. Es ist analog der Einführung von Sicherheitsfeatures in Autos, wie z.B. ESP. Wenn ich mich durch den Sicherheitsgewinn dazu verleiten lasse, riskant zu fahren und dadurch einen Unfall baue kann ich mich doch nicht beschweren, ESP sei unsicher. Aber genau so wird von manchen radfunktionären argumentiert.
Was meine Vorurteile betrifft. Ich hoffe du bestreitest die Existenz von kampfradlern nicht. Und ich hoffe mal, dass Du anerkennst, dass die alle Vorurteile erfüllen, die der gemeine Automobilist so hat.
Meine persönliche erfahrungen im Usenet ist, dass diejenigen, die am lautesten krähen &quot;Radwege weg&quot; eben zu dieser Spezies gehören. Häts Du an roten Ampeln als Radfahrer an? Hälts Du Dich an die Gebote von Z 237 240 241? Wie schaut es mit Einbahnstraßen, und fußgängerzonen aus?

Na ertappt?
Es gibt, das gebe ich gerne zu mit Sicherheit verbesserungspotenzial in der grundsätzlichen Verkehrsplanung. Eine einseitige Bevorzugung des Autoverkehrs lehne ich ab. Aber auch Gleichbehandlung um jeden Preis. Das ist der Sache kontraproduktiv. Es ist so wie mit kampfemanzen. Warum akzeptiert keiner die Gleichwertigkeit von Mann und Frau? Männer und Frauen sind nun einmal nicht gleich, ergo kann man sie auch verschieden behandeln, finde ich jedenfalls. Waum muss ne Ingenieuren in einer großen Halle mit 100% Männerbsatzung ppornografische Kalender akzeptieren? darf ich jetzt meiner Frau nicht mehr in den mantel helfen? Müssen Frauen selber einen Reifen wechseln, oder dürfen die nicht mehr mittels weiblicher Tricks männliche Helfer organisieren?
Mit Radfahren und Autofahrern ist doch dasselbe. Sie sind gleichwertig, aber nicht gleich. Auch wenn es sich um dieselben Luete handelt. Von daher halte ich es durch aus für angebracht, Autofahrer und radfahrer anders zu behandeln.
Zurück zu Radwege
 Ich göteburg war ich völlig begeistert- dort gibt es richtige breite radstraßen- die en in der Mitte der Hauptverkehrsachsen der Innenstadtgeführt werden, baulich getrennt von der Autospur. Man kann abfahren, um dann an Ampen die Straße queren, um in Nebenstraßen abzubiegen.
Wenn denn mal eine Schneise im Mittelstreifen ist, ist der auffällig gekennzeichnet und mittesl Ampeln gesichert. In diesem Fall zieht Dein Argument in keinster Weise denn Durch das Führen auf dem Mittelstreifen gibt es erheblich weniger kreuzungen und Einmüdungen.

Auch auf der genannten Landstraße ists für die Radfahrer sicherer, den baulich getrennten radweg zu nehmen. Dass ein schneller Autofahrer den radweg quert, um in einen Feldweg einzubiegen kommt zwar vore, ist aber deutlich weniger oft der fall als das Überholen mit viel zu kleinem Abstand. 
Achso, Du fragtest nach einem Grund, warum ich Radwege als sicherer empfinde. Unter bedingung dass das auch radwege sind, die diesen Namen verdienen und nicht irgentwelche Hilfskonstruktionen, ist das gerade zu ein Paradebeispiel für einen Sicherheitsgewinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael,<br />
Lege mir gefälligst nicht Aussagen in den Mund, die ich nie getätigt habe. Ich bin keineswegs ein Verfechter &#8220;radfahrer weg von der Straße&#8221;. ich bin nur ein Gegner des &#8220;radwege sind immer und überall unsicher und gehören ersatzlos gestrichen&#8221;- Das ist ein himmelweiter unterschied, finde ich. Zwischen den Extrempostionen, &#8220;die Straße gehört dem Kraftverkehr&#8221; und &#8220;Wozu Radwege, die sind ja eh unsicher&#8221; gibt es eine breite Palette, in der sich alle Beteiligten durch *gegenseitige* Rücksichtnahme friedlich einigen können. Wie gesagt *gegenseitige* Rücksichtnahme. Dazu gehört seitens der radfahrer zu akzeptieren, dass Autos schneller fahren können und wollen und dass grundsätzlich auch nichts dagegen spricht, weil Brems- und Anhaltewege bei Einhaltung der STVO auch ausreichen. Dazu gehört seitens der Autofahrer die Rücksicht, dass Radfahrer keine Knautschzone haben, nur zwei Räder haben und dass sie auf Radwegen parallel zur Straße in der Innenstadt bei Stau schneller sind, als ich und vor allem, dass es ne Suaerei ist, beim Parken nicht darauf zu achten, ob man die Sicht von radlern versperrt oder auf dem radweg rangiert oder parkt. Unter diesen randbedinguen lassen sich ganz sicher verschiedene Lösungen für unterschiedliche Situationen finden. Ich habe kein Problem mit dem Ausweisen von Spielstraßenähnlichen Alle-benutzen-dieselbe-FAhrbahnkonmzepten. Das passt in vioelen Wohngebieten. Ich habe keine Probleme mit dem Freigeben von Einbahnstraßen für radfahrer- man könnte sich sogar überlegen, ob man die Benutzung grundsätzlich gestattet und nur die Verbote beschildert., Ich habe kein Problem mit der Sperrung von Straßen fürden kraftverkehr, die dann explizit nur von Radlern benutzt weden dürfen, selbst wen ich dadurch 5 min länger unterwegs bin.<br />
Zusammenfassend kann man Meinung wie folgt ausdrücken:<br />
a) Es gibt sichere und unsichere radwege.<br />
b) aus a) folgt, dass ich bei sicheren Radwegen erwarte, dass Radfahrer denselben benutzen. Eine Aussage &#8220;sichere radwege existieren nicht&#8221; Akzeptiere ich nicht.<br />
Wer solche Aussagen tätigt ist keineswegs auf Koexitenz aus, sonder auf: &#8220;Ich will Autofahrermaximal behindern, damit sie möglichst nicht vorankommen.&#8221;<br />
Guck Dir als Beispiel die Radwege entlang der L154 zwischen Waldsee und Speyer an. wenn Du mir nun schlüssig erklärst, welche Gründe gegen eine Benutzung sprechen, dann bist Du mein Held.<br />
In Innenstädten sag ich sehr oft nix, weil 50 cm rote Farbe nun wirklich kein toller Platz sind. Für mich als Radfahrer gilt aber trotzdem, dass ich auch solche Wege benutze. Weil ich durch Vorsicht an den einzigen Punkten, in denen möglicherweise eine erhöhte Gefährdung herrscht dieselbe (erhöhung) auf Null reduziere und an jeder Kreuzung ein Z 205  interpretiere. Das hat bislang mein Leben ghervoragend gesichert.<br />
Du spannst eine Argumentationskette auf, ich gehe sie Punkt für Punkt durch, kommentiere alles einzeln und Du interpretierst einen roten Faden herein, der nun gar nicht meine Meinung widerspiegelt. Das ist eine unfaire Argumentation Deinerseits, an dieser Stelle EOD zu krähen, bloß weil ich Deinen retorischen Trick durchschaue.<br />
Im übrigen: Deine Argumentationskette hat ein gewaltiges Loch: Du argumentierst ständig auf eine bestimmte Situation, nämlich kruezungen und Einmündungen. Es ist analog der Einführung von Sicherheitsfeatures in Autos, wie z.B. ESP. Wenn ich mich durch den Sicherheitsgewinn dazu verleiten lasse, riskant zu fahren und dadurch einen Unfall baue kann ich mich doch nicht beschweren, ESP sei unsicher. Aber genau so wird von manchen radfunktionären argumentiert.<br />
Was meine Vorurteile betrifft. Ich hoffe du bestreitest die Existenz von kampfradlern nicht. Und ich hoffe mal, dass Du anerkennst, dass die alle Vorurteile erfüllen, die der gemeine Automobilist so hat.<br />
Meine persönliche erfahrungen im Usenet ist, dass diejenigen, die am lautesten krähen &#8220;Radwege weg&#8221; eben zu dieser Spezies gehören. Häts Du an roten Ampeln als Radfahrer an? Hälts Du Dich an die Gebote von Z 237 240 241? Wie schaut es mit Einbahnstraßen, und fußgängerzonen aus?</p>
<p>Na ertappt?<br />
Es gibt, das gebe ich gerne zu mit Sicherheit verbesserungspotenzial in der grundsätzlichen Verkehrsplanung. Eine einseitige Bevorzugung des Autoverkehrs lehne ich ab. Aber auch Gleichbehandlung um jeden Preis. Das ist der Sache kontraproduktiv. Es ist so wie mit kampfemanzen. Warum akzeptiert keiner die Gleichwertigkeit von Mann und Frau? Männer und Frauen sind nun einmal nicht gleich, ergo kann man sie auch verschieden behandeln, finde ich jedenfalls. Waum muss ne Ingenieuren in einer großen Halle mit 100% Männerbsatzung ppornografische Kalender akzeptieren? darf ich jetzt meiner Frau nicht mehr in den mantel helfen? Müssen Frauen selber einen Reifen wechseln, oder dürfen die nicht mehr mittels weiblicher Tricks männliche Helfer organisieren?<br />
Mit Radfahren und Autofahrern ist doch dasselbe. Sie sind gleichwertig, aber nicht gleich. Auch wenn es sich um dieselben Luete handelt. Von daher halte ich es durch aus für angebracht, Autofahrer und radfahrer anders zu behandeln.<br />
Zurück zu Radwege<br />
 Ich göteburg war ich völlig begeistert- dort gibt es richtige breite radstraßen- die en in der Mitte der Hauptverkehrsachsen der Innenstadtgeführt werden, baulich getrennt von der Autospur. Man kann abfahren, um dann an Ampen die Straße queren, um in Nebenstraßen abzubiegen.<br />
Wenn denn mal eine Schneise im Mittelstreifen ist, ist der auffällig gekennzeichnet und mittesl Ampeln gesichert. In diesem Fall zieht Dein Argument in keinster Weise denn Durch das Führen auf dem Mittelstreifen gibt es erheblich weniger kreuzungen und Einmüdungen.</p>
<p>Auch auf der genannten Landstraße ists für die Radfahrer sicherer, den baulich getrennten radweg zu nehmen. Dass ein schneller Autofahrer den radweg quert, um in einen Feldweg einzubiegen kommt zwar vore, ist aber deutlich weniger oft der fall als das Überholen mit viel zu kleinem Abstand.<br />
Achso, Du fragtest nach einem Grund, warum ich Radwege als sicherer empfinde. Unter bedingung dass das auch radwege sind, die diesen Namen verdienen und nicht irgentwelche Hilfskonstruktionen, ist das gerade zu ein Paradebeispiel für einen Sicherheitsgewinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Schröder</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-26</link>
		<dc:creator>Michael Schröder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:26:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hotze.net/?p=14#comment-26</guid>
		<description>Lieber Lars, ich glaube nicht, dass ich deine Äußerungen sinnverfälschend wiedergegeben habe. Im Gegenteil zieht sich der Sinn wie ein roter Faden durch deine Beiträge. Du willst den Radfahrer von den Fahrbahnen verdrängen, damit du als Autofahrer „freie Bahn“ hast.
Zitat: „In solchen Fällen verstehe ich nicht die Engstirnigkeit, wenn Sonntagsradler diese Wege nicht benutzen.“
Dazu sollen sich die Radfahrer übermäßig auf den Radwegen gefährden. Zeigt man dir die Gefahr auf, sollen die Radfahrer durch verstärkte Aufmerksamkeit und Vorfahrtsverzicht diese Nachteile wieder ausbügeln. Worin besteht denn nun eigentlich der von dir behauptete Sicherheitsgewinn auf Radwegen?

Hinzu kommen Vorurteile und Schubladendenken: Zitat: „Was mich an den radweggegnern- und das in meinen Augebn 99% kampfradler, die sowieso sämtliche Vorurteile erfüllen, die man so haben kann…“

An einer ernsthaften Problemlösung scheinst du kein Interesse zu haben, daher ist für mich jetzt EOD. Vielleicht lässt du dir noch den letzten Satz in Benedikts sehr guten Beitrag durch den Kopf gehen: „Beide Verkehrsteilnehmer müssen sich daher in Zukunft miteinander arrangieren und den Verkehrsraum Straße in gegenseitiger Rücksichtnahme teilen.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Lars, ich glaube nicht, dass ich deine Äußerungen sinnverfälschend wiedergegeben habe. Im Gegenteil zieht sich der Sinn wie ein roter Faden durch deine Beiträge. Du willst den Radfahrer von den Fahrbahnen verdrängen, damit du als Autofahrer „freie Bahn“ hast.<br />
Zitat: „In solchen Fällen verstehe ich nicht die Engstirnigkeit, wenn Sonntagsradler diese Wege nicht benutzen.“<br />
Dazu sollen sich die Radfahrer übermäßig auf den Radwegen gefährden. Zeigt man dir die Gefahr auf, sollen die Radfahrer durch verstärkte Aufmerksamkeit und Vorfahrtsverzicht diese Nachteile wieder ausbügeln. Worin besteht denn nun eigentlich der von dir behauptete Sicherheitsgewinn auf Radwegen?</p>
<p>Hinzu kommen Vorurteile und Schubladendenken: Zitat: „Was mich an den radweggegnern- und das in meinen Augebn 99% kampfradler, die sowieso sämtliche Vorurteile erfüllen, die man so haben kann…“</p>
<p>An einer ernsthaften Problemlösung scheinst du kein Interesse zu haben, daher ist für mich jetzt EOD. Vielleicht lässt du dir noch den letzten Satz in Benedikts sehr guten Beitrag durch den Kopf gehen: „Beide Verkehrsteilnehmer müssen sich daher in Zukunft miteinander arrangieren und den Verkehrsraum Straße in gegenseitiger Rücksichtnahme teilen.“</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars Wilhelm</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-25</link>
		<dc:creator>Lars Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 04:30:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hotze.net/?p=14#comment-25</guid>
		<description>Hallo Benedikt,

Ähm, Potsdam hatte Michael ins Spiel gebracht und nach Google Recherche hatte ich da auch tatsächlich einen Unfall gefunden. Den entgegenkommenden LKW brachte Michael ins Spiel, nicht ich.
Können wir uns darauf einigen, den zukünftig wegzulassen? Dessen Gefahrenpotenzial ist mit und ohne Radweg vergleichbar.
Blieben die rechtsabbiege Unfälle und Einfahrtsunfälle, die ich ja als Hauptproblem von Radwegen anerkenne, nie bestritt. Die erste Frage, die sich nun mir stellt, ist ob  tatsächlich dort die Gefahr sich statistisch signifikant erhöht. Die niedrigen Fallzahlen insgesamt lassen da IMHO nur schwierig eine verbindliche Aussage zu.Die Frage ist jetzt weiterhin: Inwieweit gibt es andere Verkehrssituationen, die durch einen Radweg entschärft werden. Damit würde vielleicht(!) an einer Stelle ein Risiko erhöht, aber an &gt;1 Stellen das Risiko so drastisch gesenkt, dass unterm Strich die Sicherheit profitiert.
Was die Zählerei betrifft: Ich kenne das Gutachten nicht, daher die Frage an die Wissenden: Inwieweit ist untersucht und berücksichtigt worden, dass sich die Zusammensetzung der radfahrergemeinde verändert, mit und ohne Radweg. Gab man den Verkehrsteilnehmern Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen?
Erst mit vergleichbare Basis, kann man vernünftig auswerten.
Drittens Selbst wenn Radfahrer in innerstädtischen Radwegen öfter verunglcken sollten, wäre es sinnvoll, darüer nachzudenken, ob es sich um die existenz oder die Ausführung des Radweges handelt. Was ich hier nämlich vermisse ist die IMHO unzulässige Verkürzung durch &quot;es gibt mehr Abbiegeunfälle, deshalb sind Radwege Scheixxe, deswegen weg damit.&quot; Diese Einstellung kann nicht richtig sein. Selbst der ADFC geht in seinen Forderungen nicht soweit, sondern differenziert das Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Benedikt,</p>
<p>Ähm, Potsdam hatte Michael ins Spiel gebracht und nach Google Recherche hatte ich da auch tatsächlich einen Unfall gefunden. Den entgegenkommenden LKW brachte Michael ins Spiel, nicht ich.<br />
Können wir uns darauf einigen, den zukünftig wegzulassen? Dessen Gefahrenpotenzial ist mit und ohne Radweg vergleichbar.<br />
Blieben die rechtsabbiege Unfälle und Einfahrtsunfälle, die ich ja als Hauptproblem von Radwegen anerkenne, nie bestritt. Die erste Frage, die sich nun mir stellt, ist ob  tatsächlich dort die Gefahr sich statistisch signifikant erhöht. Die niedrigen Fallzahlen insgesamt lassen da IMHO nur schwierig eine verbindliche Aussage zu.Die Frage ist jetzt weiterhin: Inwieweit gibt es andere Verkehrssituationen, die durch einen Radweg entschärft werden. Damit würde vielleicht(!) an einer Stelle ein Risiko erhöht, aber an &gt;1 Stellen das Risiko so drastisch gesenkt, dass unterm Strich die Sicherheit profitiert.<br />
Was die Zählerei betrifft: Ich kenne das Gutachten nicht, daher die Frage an die Wissenden: Inwieweit ist untersucht und berücksichtigt worden, dass sich die Zusammensetzung der radfahrergemeinde verändert, mit und ohne Radweg. Gab man den Verkehrsteilnehmern Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen?<br />
Erst mit vergleichbare Basis, kann man vernünftig auswerten.<br />
Drittens Selbst wenn Radfahrer in innerstädtischen Radwegen öfter verunglcken sollten, wäre es sinnvoll, darüer nachzudenken, ob es sich um die existenz oder die Ausführung des Radweges handelt. Was ich hier nämlich vermisse ist die IMHO unzulässige Verkürzung durch &#8220;es gibt mehr Abbiegeunfälle, deshalb sind Radwege Scheixxe, deswegen weg damit.&#8221; Diese Einstellung kann nicht richtig sein. Selbst der ADFC geht in seinen Forderungen nicht soweit, sondern differenziert das Problem.</p>
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		<title>Von: Benedikt Hotze</title>
		<link>http://blog.hotze.net/?p=14&#038;cpage=1#comment-24</link>
		<dc:creator>Benedikt Hotze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:54:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hotze.net/?p=14#comment-24</guid>
		<description>Lieber Lars, ohne auf alles einzugehen (das wird Micheal sicher tun), nur zwei Aspekte:

Die Unfälle in Paderborn und Berlin (nicht: Potsdam) waren typische Radwegunfälle. Genau darum (um von hinten kommende, abbiegende Fahrzeuge, die den Radweg kreuzen) geht es doch hier dauernd. Ich verstehe nicht, warum du jetzt Nebelkerzen wirfst und mit entgegenkommenden einbiegenden Lkws argumentierst.

Und zweitens: 

&lt;blockquote&gt;Das einzige was halbwegs vernünftig wäre, wäre zu zählen, wieviel Unfälle gibt es mit und ohne Wege,&lt;/blockquote&gt;

Genau eine solche Untersuchung gibt es. Sie stammt von der Bundesanstalt für Straßenwesen (1992). Darin wird empirisch ermittelt, dass Radwege unfallträchtiger sind als die Benutzung der Fahrbahn. Unter anderem auf Grundlage genau dieser Untersuchung hat der Gesetzgeber ja mit Wirkung vom 1. 1. 1998 die allgemeine Benutzungspflicht von Radwegen aufgehoben. Und diesen Fakt kriegst du nicht wegargumentiert.

&#124; Sicherung von Radfahrern an städtischen Knotenpunkten. Schnüll, R.,
&#124; Lange, J., Fabian, I., Kölle, M., Schütte, F., Alrutz, D., Fechtel,
&#124; H.W., Stellmacher-Hein, J., Brückner, T. &amp; Meyhöfer, H., Bericht zum
&#124; Forschungsprojekt 8925 der Bundesanstalt für Strassenwesen BASt Nr.
&#124; 262. Bundesanstalt für Strassenwesen BASt, Bergisch Gladbach, 1992</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Lars, ohne auf alles einzugehen (das wird Micheal sicher tun), nur zwei Aspekte:</p>
<p>Die Unfälle in Paderborn und Berlin (nicht: Potsdam) waren typische Radwegunfälle. Genau darum (um von hinten kommende, abbiegende Fahrzeuge, die den Radweg kreuzen) geht es doch hier dauernd. Ich verstehe nicht, warum du jetzt Nebelkerzen wirfst und mit entgegenkommenden einbiegenden Lkws argumentierst.</p>
<p>Und zweitens: </p>
<blockquote><p>Das einzige was halbwegs vernünftig wäre, wäre zu zählen, wieviel Unfälle gibt es mit und ohne Wege,</p></blockquote>
<p>Genau eine solche Untersuchung gibt es. Sie stammt von der Bundesanstalt für Straßenwesen (1992). Darin wird empirisch ermittelt, dass Radwege unfallträchtiger sind als die Benutzung der Fahrbahn. Unter anderem auf Grundlage genau dieser Untersuchung hat der Gesetzgeber ja mit Wirkung vom 1. 1. 1998 die allgemeine Benutzungspflicht von Radwegen aufgehoben. Und diesen Fakt kriegst du nicht wegargumentiert.</p>
<p>| Sicherung von Radfahrern an städtischen Knotenpunkten. Schnüll, R.,<br />
| Lange, J., Fabian, I., Kölle, M., Schütte, F., Alrutz, D., Fechtel,<br />
| H.W., Stellmacher-Hein, J., Brückner, T. &#038; Meyhöfer, H., Bericht zum<br />
| Forschungsprojekt 8925 der Bundesanstalt für Strassenwesen BASt Nr.<br />
| 262. Bundesanstalt für Strassenwesen BASt, Bergisch Gladbach, 1992</p>
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