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Trentino Pinot Grigio DOC: Guter Weißwein jetzt doppelt so teuer

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Bei den Discountern hat sich die Wein-Situation in den letzten Jahren erfreulich verbessert. Eine feste Größe war immer schon der „Trentino DOC Pinot Grigio“ , der bei Aldi Nord seit vielen Jahren verlässliche Qualität zum kleinen Preis (2,49-2,79 €) bot. Aldi hat diesen Wein nun rausgeschmissen und durch einen indiskutablen Nachfolger mit ähnlichem Etikett ersetzt. Wer will, findet den ausgelisteten Wein aber dennoch: beim Vollsortimenter – dort allerdings für über den doppelten Preis.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

2. Juni 2015 um 00:20

Fliegeruhren heute: Was ist authentisch?

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Im Zweiten Weltkrieg hatte das Reichsluftfahrtministerium des Nazi-Regimes genaue Vorgaben („Lastenheft“) für den Bau der so genannten Beobachtungsuhr (B-Uhr) gemacht. Diese Uhr, damals von fünf namhaften Herstellern (Wempe, Laco, Stowa, A. Lange & Söhne sowie der schweizerischen IWC) sozusagen „in Göring-Lizenz“ für Hitlers Wehrmacht gebaut, wurde gleichwohl zur Design-Ikone und zum Vorbild für unzählige Uhren-Entwürfe weltweit bis heute. Inzwischen überbieten sich einige Hersteller mit möglichst „authentisch“ dem Original nachempfundenen Fliegeruhren – und lassen sich dabei bisweilen zu Albernheiten hinreißen.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

26. März 2015 um 20:57

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Abriss-Frevel am Gleisdreieck

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Der populäre Park am Gleisdreieck in Berlin ist auf einer Eisenbahnbrache entstanden. Nach dem gestalterischen Konzept der Landschaftsarchitekten Atelier Loidl wurden Spuren der früheren Eisenbahnnutzung wie überwucherte Schienen oder ramponierte Stellwerke erhalten und in den Park einbezogen. Umso unverständlicher, dass am Rande des selben Parks ein privater Investor zur Zeit massive gemauerte Viadukte abreißen lässt, die als Spuren der Eisenbahnnutzung unbedingt hätten erhalten werden müssen. 

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Geschrieben von Benedikt Hotze

18. Januar 2015 um 18:48

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Buchrezension: Berlin unter Strom setzen (Elektropolis Berlin)

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Seit Jahrzehnten bin ich ein großer Fan von praktischen Architekturführern. Heute empfehle ich einen, der sich mit satten 1,9 kg Gesamtgewicht nicht zum Mitnehmen eignet – dafür aber mit einem günstigen Preis als ein perfektes Last-Minute-Weihnachtsgeschenk empfiehlt

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Dezember 2014 um 23:48

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Brandenburg/Havel: Architekt schenkt seiner Stadt einen Architekturführer

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Von einem ungewöhnlichen bürgerschaftlichen Engagement ist hier zu berichten: Ein ursprünglich aus Niedersachsen stammender Architekt ist in Brandenburg an der Havel ansässig geworden und hat dort eine Reihe von Bauvorhaben verwirklicht, besonders im Bereich Altbausanierung und Denkmalpflege. Zum 20-jähigen Bürojubiläum gibt er einen hervorragend gemachten Architekturführer heraus, mit dem er „seiner Stadt“ etwas zurückgeben möchte. Wir sind mit diesem Führer einen Sonntag lang durch diese Stadt gestreift.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

7. Oktober 2014 um 21:28

Wein im Supermarkt: Der „Super Shoppen Shopper“ 2014-2015 hat sich weiter professionalisiert

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Cordula Eich hat jetzt eine Pressereferentin. Diese schickte mir pünktlich zum Erscheinungstermin der siebten Ausgabe des „Super Schoppen Shopper 2014-2015“ mein Rezensionsexemplar zu. Das ist nicht die einzige sichtbare Professionalisierung…super-schoppen-super-schoppen-shopper-2014-2015-genial-fuer-den-weinkauf-beim-einkauf Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

30. September 2014 um 18:38

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Berliner Gaslicht-Streit zum Dritten: Aufsatzleuchten bleiben – zumindest die Masten

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In zwei Beiträgen (und Nachträgen) habe ich scheibchenweise zu ergründen versucht, was genau mit den Berliner Gaslaternen passieren soll. Das kann man hier und hier nachlesen. Nun habe ich neue Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhalten, die allerdings danach unsere schriftliche Kommunikation einseitig beendet hat – leider nicht ohne neue Fragen offen zu lassen. Ich fasse den Stand der Dinge noch einmal zusammen.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

26. August 2014 um 19:04

Die „gute Uhr“ von 1970: Zwei IWC Ref. 810A aus dem Familienerbe

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Klar kannte ich Begriffe wie „Referenz“ oder „Kaliber“. Aber bei Uhren haben sie spezielle Bedeutungen. Das habe ich schnell gelernt, als ich mich mit zwei geerbten Armbanduhren der Schweizer Firma IWC näher befasst habe.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

4. August 2014 um 21:41

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Neues vom Berliner Gaslicht-Streit: Straßenliste veröffentlicht

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Der Berliner Senat will die Gaslaternen abschaffen. So heißt es jedenfalls immer bei den Gegnern dieser Pläne. Tatsächlich gibt es jetzt Neuigkeiten gegenüber meiner letzten Wortmeldung zum Thema (die Sie zum Verständnis erst lesen sollten): Es gibt nun eine Liste von (eher wenigen) Straßen, an denen die Gasleuchten erhalten bleiben sollen. Was nach einem tiefen Eingriff ins Stadtbild klingt, ist tatsächlich aber weit weniger dramatisch.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

8. Juli 2014 um 00:06

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Wuwa-Wuwa, K70 und Granada: Die Familienautos meiner Kindheit

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Als Drittklässler konnte ich 1973 auf dem Schulhof jedes vorbeifahrende Auto sofort benennen – und dazu sagen, ob diese Modellvariante gegenwärtig noch gebaut wird. Damals war ich neun. Meine Klassenkameraden waren darüber verblüfft, dabei war es doch ganz einfach: Es gab ja nicht sehr viele verschiedene Autotypen.

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Opel Rekord P2, hier als Coupé. Deutlich sichtbar der Tank-Einfüllstutzen. Foto: Hubert Berberich

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. Juli 2014 um 21:20

Buchrezension: Authentizität und Gemeinschaft – über das linksalternative Leben in den Siebzigern

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Mit dem Geburtsjahrgang 1964 bin ich einen Tick zu jung, um das „Linksalternative Leben in den siebziger und frühen achtziger Jahren“ (Untertitel) selbst als erwachsener Akteur erlebt haben zu können. Noch einmal drei Jahre jünger ist der Autor dieser Untersuchung: Der 1967 geborene Sven Reichhardt erforscht auf 1.000 Seiten mit dem Instrumentarium des neutralen Wissenschaftlers die selbsternannte alternative Avantgarde, die das geistige Klima in Deutschland im Grunde bis heute entscheidend prägt – das Buch ist eine imponierende Fleißarbeit.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

26. Juni 2014 um 22:03

Bungalow Germania – der deutsche Biennale-Beitrag ist erstaunlich und verstörend

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So macht man das: Deutschland hat 2014 einen Beitrag zur Architektur-Biennale, der sofort verstanden wird, enorme Schauwerte liefert und dann auch noch der Erkenntnis dient.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

5. Juni 2014 um 13:58

Buchrezension: Nettelbeck und Familie – Vom Abenteuer, heute Vater zu sein. Von Gerhard Matzig

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Der Journalist Gerhard Matzig verarbeitet prägende Episoden seines realen Lebens zu launigen, teil-fiktiven Büchern – und hat damit Erfolg. Nach „Meine Frau will einen Garten“ (2010, meine Rezension hier) lesen wir nun über „Nettelbeck und Familie“. cover.do

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Geschrieben von Benedikt Hotze

30. Mai 2014 um 00:23

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Buchrezension: Das Tempelhofer Feld von Rolf Lautenschläger

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Am 25. Mai können die Berliner in einer Volksabstimmung darüber abstimmen, ob das Tempelhofer Feld von jeglicher Bebauung freigehalten werden soll, oder ob die Ränder der riesigen Freifläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof bebaut werden können, wie es der Berliner Senat plant. Rechtzeitig dazu ist ein kleines, feines Buch erschienen, prall gefüllt mit Geschichten von diesem mythischen Ort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:52

Das Blaue Wunder von Chemnitz: Eisenbahnviadukt in Gefahr

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Ein Verkehrsbauwerk als Wahrzeichen: Wie die Elbbrücke „Blaues Wunder“ in Dresden steht in Chemnitz das markante Eisenbahnviadukt über Annaberger Straße und Beckerstraße für Industrie und Fortschritt. Doch im Zuge des Fortschritts will die Deutsche Bahn das Viadukt abreißen. Den Entwurf eines Ersatzbauwerks gibt es schon. Würde er umgesetzt, verlöre Sachsens drittgrößte Stadt einen zentralen Identifikationsort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:23

Feuerwachtürme in der DDR: Stasi und NVA wachten mit

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Heute fiel mir wieder ein schlanker, 30 Meter hoher Turm an der B1/B5 bei Hoppegarten östlich von Berlin auf. Schon immer war da die Frage, wozu diese im Gebiet der ehemaligen DDR offenbar nach Typenentwurf errichteten Türme dienen sollten. Verkehrsüberwachung der Einfallstraßen in die Hauptstadt? Das war die Vermutung. Doch es sind Feuerwachtürme. Zumindest sind sie unter diesem Vorwand errichtet worden…

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Gipfel des Wietkiekenberges bei Ferch (Brandenburg) mit Feuerwachturm. Foto: Lienhard Schulz, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

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Geschrieben von Benedikt Hotze

21. April 2014 um 01:12

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„Nutzung nicht vorgesehen“: Minimalistische Denkmalpflege am KZ Sachsenhausen

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Das „Grüne Ungeheuer“ ist saniert worden. Oder zumindest gesichert: Ein Gebäude an der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in wichtiger städtebaulicher Lage ist vor dem weiteren Verfall bewahrt worden – indem man es ohne Nutzung und ohne Fenster in situ konserviert hat. Eine eher ungewöhnliche denkmalpraktische Maßnahme…

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. April 2014 um 22:14

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Buchrezension: Vor den Zerstörungen der „Sanierung“: Steele – wie es einmal war

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Als Kind und Jugendlicher bin ich in Essen-Steele aufgewachsen. Während dieser Zeit, in den siebziger Jahren, wurde dort eine verheerende Flächensanierung durchgeführt. Ein ansprechendes kleines Buch zeigt jetzt Ansichten aus dem alten Steele vor der „Sanierung“.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

2. April 2014 um 20:12

Beelitz-Heilstätten: Fotos von einem sensationell verfallenen Ort

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Warum habe ich eigentlich eine teure und aufwändige Architektur-Fotoausrüstung? Warum ein extremes 17-mm-Tilt-und-Shift-Objektiv und eine System-Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor, wenn ich dann doch die meisten Architekturbilder mit der Kompaktknipse oder gleich mit dem Mobiltelefon mache? – Hier gibt es iPhone-Fotos von einem Sonntags-Abstecher nach Beelitz-Heilstätten…

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Der Operationspavillon für Tbc-Kranke ist 1927/28 durch den Architekten Fritz Schulz expressionistisch angehaucht errichtet worden

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Geschrieben von Benedikt Hotze

16. März 2014 um 23:12

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Ein Tick anders: Ein Fernsehfilm mit Architektur-Affinität

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„Die Ticks kommen, wann sie wollen, und nicht, wenn man sie braucht“ – das sagt die patente 17-jährige Eva (Jasna Fritzi Bauer), Hauptfigur in dem Fernsehfilm „Ein Tick anders“ von 2010. Eva hat das Tourette-Syndrom, oder auch „Koprolalie“: Sie muss zwanghaft üble Schimpfworte ausstoßen. Der Film besticht nicht nur durch seine sympathische Hauptfigur und die erfrischende Story, sondern auch durch seine ungewöhnliche Architektur-Affinität. Ein paar Screenshots als Zitate…

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Hier ist Eva zuhause: Der 30er-Jahre-Bau mit leichtem Kreissegmentbogen über der Tür wird immer wieder gezeigt

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Geschrieben von Benedikt Hotze

8. März 2014 um 23:37