{"id":1120,"date":"2012-06-24T02:00:36","date_gmt":"2012-06-24T00:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hotze.net\/?p=1120"},"modified":"2012-08-18T22:32:13","modified_gmt":"2012-08-18T20:32:13","slug":"nepp-in-der-taverne-der-griechenbecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hotze.net\/?p=1120","title":{"rendered":"Nepp in der Taverne: Der Griechenbecher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der alte Sokrates hat sich, wenn man das hier mal so flott formulieren darf, am Schierlingsbecher zu Tode gesoffen. Seine aktuellen Nachfahren in der griechischen Gastronomie in Deutschland versuchen das Gegenteil: Ihre Kunden sollen systematisch weniger Wein trinken, als sie bezahlen. Das Hilfsmittel dazu: der \u201eGriechenbecher\u201c \u2013 eine in der griechischen Gastro-Szene weit verbreitete Alu-Karaffe. Wir haben das Teil mal ausgemessen.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/?attachment_id=1122\" rel=\"attachment wp-att-1122\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1122\" title=\"griechenbecher1\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/griechenbecher1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/griechenbecher1.jpg 700w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/griechenbecher1-200x150.jpg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/griechenbecher1-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><!--more-->Klar, \u201ebeim Griechen\u201c gibts meist einen Ouzo umsonst \u201eaufs Haus\u201c. Bei manchen auch zwei. Oder sogar drei. Freigiebig sind die griechischen Gastronomen hierzulande in dieser Hinsicht durchaus. Aber beim bezahlten offenen Wein knausern sie systematisch: Sie schenken ihn in d\u00fcnnwandigen Aluminium-Karaffen aus, die immer schon etwas klein aussahen. Nun aber haben wir den Beweis: Ein aus der Gastrononie entf\u00fchrtes Exemplar belegt, dass der Nenninhalt dort nur hineinpasst, wenn man die Karaffe bis glatt zur Halskrause auff\u00fcllt \u2013 was in der gastronomischen Realit\u00e4t ein wenig unrealistisch ist. L\u00e4sst man hingegen\u00a0 nur einen Zentimeter \u201eLuft\u201c zwischen Fl\u00fcssigkeitsspiegel und oberer Begrenzung des Gef\u00e4\u00dfes \u2013 sodass der Kellner die Karaffe einigerma\u00dfen unfallfrei transportieren kann \u2013, so passen dort nur noch knapp 0,45 Liter hinein. Es wird also in der Praxis rund 10 Prozent weniger ausgeschenkt als versprochen. Das macht bei einer 0,5-Liter-Karaffe, die beim Griechen gerne mal mit 8 oder 9 Euro berechnet wird, einen Unterschied von knapp einem Euro aus.<\/p>\n<p>Wenn man auf die Karaffe verzichtet, wird es nicht besser: Bei vielen hiesigen griechischen Gastronomen steht eine 0,5-Liter-Flasche des geharzten Malamatina-Retsina f\u00fcr etwa 8 Euro auf der Karte. Diese Flasche kostet im Einzelhandel 1,50 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der alte Sokrates hat sich, wenn man das hier mal so flott formulieren darf, am Schierlingsbecher zu Tode gesoffen. Seine aktuellen Nachfahren in der griechischen Gastronomie in Deutschland versuchen das Gegenteil: Ihre Kunden sollen systematisch weniger Wein trinken, als sie bezahlen. Das Hilfsmittel dazu: der \u201eGriechenbecher\u201c \u2013 eine in der griechischen Gastro-Szene weit verbreitete Alu-Karaffe. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,7],"tags":[],"class_list":["post-1120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-gastronomie-und-genuss"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1120"}],"version-history":[{"count":63,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1392,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1120\/revisions\/1392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.hotze.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}