{"id":2086,"date":"2013-05-26T21:34:25","date_gmt":"2013-05-26T19:34:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hotze.net\/?p=2086"},"modified":"2014-08-26T23:52:05","modified_gmt":"2014-08-26T21:52:05","slug":"gaslaternen-in-berlin-wieder-mal-ein-missverstandnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hotze.net\/?p=2086","title":{"rendered":"Gaslaternen in Berlin \u2013 wieder mal ein Missverst\u00e4ndnis"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Berlin gibt es noch 42.500 Stra\u00dfenleuchten, die mit Gas betrieben werden \u2013 immerhin fast 19% des Gesamtbestandes in der Stadt (<a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/\">Stand: November 2012<\/a>). Das ist eine weltweit einmalig gro\u00dfe Zahl \u2013 und f\u00fcr Viele ein zu sch\u00fctzendes Kulturgut. Doch der Berliner Senat will diese Gaslaternen weitgehend abschaffen \u2013 so hei\u00dft es. Dagegen regen sich heftige Proteste. Ein genauerer Blick allerdings zeigt, dass die Pl\u00e4ne des Senats bei weitem nicht so gravierende Folgen f\u00fcr das Stadtbild haben werden, wie die Gaslichtfreunde glauben machen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2096\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2096\" class=\"size-full wp-image-2096  \" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050973.jpg\" alt=\"aufsetz_700_P1050973\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050973.jpg 700w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050973-200x133.jpg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050973-449x300.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-2096\" class=\"wp-caption-text\">Aufsatzleuchte Typ BAMAG U 7. Diese Gaslaternen pr\u00e4gen das Stra\u00dfenbild. Sie sollen erhalten werden \u2013 allerdings zuk\u00fcnftig teilweise mit LEDs leuchten<\/p><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist eine illustre Koalition, die zum Erhalt der Berliner Gaslaternen trommelt: Der Kolumnist <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/martensteins-sicht-berlin-wird-wie-duesseldorf\/6819690.html\">Harald Martenstein<\/a>, der der politischen F\u00fchrung in Sachen Gaslicht ein &#8222;vernichtendes Zeugnis&#8220; ausstellt, geh\u00f6rt ebenso dazu wie der Entertainer <a href=\"http:\/\/www.komoedie-berlin.de\/archiv\/rettet+die+gaslaternen.htm\">Ilja Richter<\/a> (&#8222;Berlins Prominenz brennt&#8220;) und der Verein <em>Gaslicht-Kultur e.V.<\/em>, der sich auf seiner <a href=\"http:\/\/gaslicht-kultur.de\/\">etwas wirren Website<\/a> unter anderem damit Geh\u00f6r verschafft, dass Elektroleuchten &#8222;Insektenvernichter&#8220; seien \u2013 im Gegensatz zum Gaslicht. Und schlie\u00dflich l\u00e4sst der Architekturpublizist Gerwin Zohlen <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/gasleuchten-in-berlin-doch-man-sieht-nur-die-im-lichte-12181464.html\">in der FAZ<\/a> sogar Lili Marleen &#8222;pro Gaslaterne&#8220; aufmarschieren, w\u00e4hrend Deutschland-Radio Kultur den &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/laenderreport\/2070248\/\">Gaslicht-Krieg<\/a>&#8220; ausruft&#8230;<\/p>\n<p>Hier soll nicht \u00fcber \u00d6kobilanzen und Kosten nachgedacht werden \u2013 denn dann w\u00e4re die Unterlegenheit der Gasbeleuchtung kaum zu bestreiten. Es soll aber auch nicht \u00fcber Stadtbild, Lichtanmutung und Tradition gesprochen werden \u2013 denn dann w\u00e4re im Gegenzug die \u00dcberlegenheit der Gasbeleuchtung kaum zu bestreiten \u2013 zumindest gegen\u00fcber herk\u00f6mmlicher Elektrobeleuchtung.<\/p>\n<p>Hier soll vielmehr der Versuch gemacht werden, die tats\u00e4chlichen Folgen des Austauschprogramms des Senats zu \u00fcberschauen. Fast alle Ver\u00f6ffentlichungen zum Gaslicht werden n\u00e4mlich mit historischen Sonderleuchten bebildert. Doch um die geht es gar nicht. Es geht in der gro\u00dfen Masse um die so genannten Aufsatzleuchten. Und wer sich damit befasst, wird einigerma\u00dfen \u00fcberrascht. Doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Eine Grafik der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Umweltschutz f\u00fchrt vier verschiedene Typen von vorhandenen Gasleuchten in Berlin an:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/?attachment_id=2087\" rel=\"attachment wp-att-2087\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2087 alignnone\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/gasleuchten_typen_620.jpg\" alt=\"gasleuchten_typen_620\" width=\"620\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/gasleuchten_typen_620.jpg 620w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/gasleuchten_typen_620-200x92.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es besteht keine vern\u00fcnftige Veranlassung, an den <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/\">Zahlen der Senatsverwaltung<\/a> zu zweifeln. Demnach gibt es \u2013 mit Stand November 2012 \u2013 noch folgende Anzahl dieser vier Gasleuchten-Typen in der Stadt:<\/p>\n<ul>\n<li>30.700 Gasaufsatzleuchten mit der historischen Typenbezeichnung BAMAG U 7<\/li>\n<li>7.000 Gasreihenleuchten<\/li>\n<li>3.600 Gash\u00e4ngeleuchten und<\/li>\n<li>1.200 Gasmodellleuchten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beginnen wir bei den Modellleuchten. Diese sind in aller Regel Sonderst\u00fccke oder auch historisierende Nachbauten, die in touristisch-historischen Situationen stehen. Sie wirken meist nicht sehr authentisch, sind aber hier kaum betroffen: Zumindest in &#8222;<a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/faq.shtml\">st\u00e4dtebaulich relevanten Fl\u00e4chendenkmalen<\/a>&#8220; sollen sie als Gasleuchten erhalten bleiben. Im \u00fcbrigen gibt es solche Leuchten auch schon lang in der elektrischen Variante.<\/p>\n<p>Die 7.000 <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/reihen_umruestung.shtml\">Gasreihenleuchten<\/a>, die in Westberlin in den f\u00fcnfziger Jahren an Hauptverkehrsstra\u00dfen errichtet wurden, werden tats\u00e4chlich gegenw\u00e4rtig fl\u00e4chendeckend bis auf wenige Ausnahmen abgebaut und durch eine schlanke, moderne Elektroleuchte &#8222;Jessica&#8220; ersetzt. Lediglich 230 Reihenleuchten sollen in Fl\u00e4chendenkmalen erhalten bleiben. Der Status der Umr\u00fcstung wird <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/reihen_status.shtml\">hier<\/a> bekannt gegeben. Das Programm soll 2016 abgeschlossen sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_2088\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/?attachment_id=2088\" rel=\"attachment wp-att-2088\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2088\" class=\"size-full wp-image-2088 \" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/peitsche_700_P1050969.jpg\" alt=\"peitsche_700_P1050969\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/peitsche_700_P1050969.jpg 700w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/peitsche_700_P1050969-200x133.jpg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/peitsche_700_P1050969-449x300.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2088\" class=\"wp-caption-text\">Gasreihenleuchte in der Riemeisterstra\u00dfe in Zehlendorf, Mai 2013<\/p><\/div>\n<p>Diese Gasreihenleuchten mit ihren Peitschenmasten erscheinen nicht unbedingt als stadtbildpr\u00e4gend und erhaltensw\u00fcrdig \u2013 jedenfalls hat sich auch noch kaum ein Gaslichtbef\u00fcrworter je explizit daf\u00fcr ausgesprochen.<\/p>\n<div id=\"attachment_2089\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/?attachment_id=2089\" rel=\"attachment wp-att-2089\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2089\" class=\"size-full wp-image-2089 \" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050971.jpg\" alt=\"aufsetz_700_P1050971\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050971.jpg 700w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050971-200x133.jpg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/aufsetz_700_P1050971-449x300.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2089\" class=\"wp-caption-text\">Aufsatzleuchte in der Auerhahnbalz in Zehlendorf, Mai 2013<\/p><\/div>\n<p>Die Senatsverwaltung verlautbart weiter: &#8222;Bei allen anderen Typen Gasleuchten [also nicht Gasreihenleuchten, Anm. -tze] erfolgt die Umstellung nur punktuell und in kleiner St\u00fcckzahl.&#8220; Wenn diese <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/faq.shtml\">Aussage<\/a> so stimmt, dann ist die Aufregung gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcberfl\u00fcssig. Denn mit \u00fcber 30.000 St\u00fcck macht den L\u00f6wenanteil der Gasleuchten eben die <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/aufsatz_umruestung.shtml\">Aufsatzleuchte<\/a> aus. Das ist die klassische &#8222;Gaslaterne&#8220;, an die man zuerst denkt. Dazu kommen 3.600 Gash\u00e4ngeleuchten, die auch nicht in gro\u00dfer Zahl von Umr\u00fcstungspl\u00e4nen betroffen sind.<\/p>\n<p>Sofern die Aufsatzleuchten doch ver\u00e4ndert werden, sollen sie &#8222;in ihrer traditionellen Erscheinungsform vollst\u00e4ndig erhalten bleiben&#8220;. Sie werden allerdings&#8230;<\/p>\n<blockquote><p>&#8230;auf elektrischen Betrieb umgestellt und daf\u00fcr ausnahmslos mit modernen <acronym title=\"Lichtemittierende Diode\">LED<\/acronym>s ausgestattet. Die Entwicklung dieser Technologie hinsichtlich Leuchtmittelform und Lichtfarbe ist mittlerweile so weit, dass selbst die fachkundige Betrachter kaum einen Unterschied zwischen den herk\u00f6mmlichen Gasleuchten und den mit LED ausgestatteten Modellen erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wegen der Langlebigkeit der gusseisernen Maste wurden technische L\u00f6sungen zu deren Wiederverwendung f\u00fcr einen Elektrobetrieb gesucht.<br \/>\nDer \u00e4u\u00dferst enge Hohlraum in den alten gusseisernen B\u00fcndelpfeilermasten stellte bislang ein Hindernis f\u00fcr deren Wiederverwendung bei der Elektrifizierung dar. Durch die Entwicklung eines neuen, sehr schlanken Anschlussmoduls f\u00fcr die Energieversorgung ist jetzt aber sichergestellt, dass die alten Maste wiederverwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig k\u00f6nnen damit Umr\u00fcstungen von Gasaufsatzleuchten unter Wiederverwendung der alten gusseisernen B\u00fcndelpfeilermaste erfolgen. Zudem erm\u00f6glicht die Umr\u00fcstung auf LED eine dem Gaslicht nahezu identische Lichtfarbe. (<a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/bauen\/beleuchtung\/de\/gaslicht\/aufsatz_umruestung.shtml\">SenStadt<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Fazit: Sofern die Aufsatzleuchten nicht sowieso als Gasleuchten erhalten werden, bleiben auch im Falle einer Umr\u00fcstung die Masten und <strong>die Aufs\u00e4tze<\/strong> erhalten, und die Lichtfarbe ist mit blo\u00dfem Auge nicht vom Gaslicht zu unterscheiden. Dagegen kann man eigentlich kaum sinnvoll opponieren.<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es in der Denkmalpflege den Grundsatz, dass nicht das Bild des Denkmals zu bewahren ist, sondern seine Substanz. Aber die Substanz wird ja hier bewahrt, nur das &#8222;Betriebssystem&#8220; wird modernisiert. Da dies aber nicht sichtbar ist, erscheint das Beharren auf realer Gaszufuhr als ein wenig esoterisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin gibt es noch 42.500 Stra\u00dfenleuchten, die mit Gas betrieben werden \u2013 immerhin fast 19% des Gesamtbestandes in der Stadt (Stand: November 2012). Das ist eine weltweit einmalig gro\u00dfe Zahl \u2013 und f\u00fcr Viele ein zu sch\u00fctzendes Kulturgut. Doch der Berliner Senat will diese Gaslaternen weitgehend abschaffen \u2013 so hei\u00dft es. 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