{"id":3719,"date":"2017-11-19T22:59:14","date_gmt":"2017-11-19T21:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hotze.net\/?p=3719"},"modified":"2017-11-19T23:28:58","modified_gmt":"2017-11-19T22:28:58","slug":"historischer-ipod-reaktiviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hotze.net\/?p=3719","title":{"rendered":"Historischer iPod reaktiviert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein \u00e4lterer iPod lag wegen eines platten Akkus jahrelang in meiner Schublade \u2014 nun habe ich ihn f\u00fcr zehn Euro Materialeinsatz selbst repariert und wieder in Betrieb genommen. Das r\u00fchrend veraltet wirkende Ger\u00e4t wirft ein Schlaglicht auf die Verg\u00e4nglichkeit der Informationstechnik&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3720\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0.jpeg 3264w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0-200x150.jpeg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0-400x300.jpeg 400w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/64B31FE5-4249-4CB2-A19A-0FC73D63F1A0-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Mein aktuell benutztes iPhone 6 erschien 2014 \u2014 nur elf Jahre nach jenem iPod. Dennoch liegen Welten zwischen den beiden Ger\u00e4ten, auch wenn eine gewisse Familien\u00e4hnlichkeit im Design nicht zu leugnen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3721\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"511\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5.jpeg 3069w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5-200x146.jpeg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5-411x300.jpeg 411w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5-768x561.jpeg 768w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/AB919401-AF00-494E-B94E-216AF49BB5B5-1024x747.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das iPhone kann ja bekanntlich alles, dieser iPod hingegen kann nichts au\u00dfer Musik abzuspielen: Der iPod hat keinen Lautsprecher, beherrscht keine drahtlose \u00dcbertragung per Bluetooth oder WLAN, er verbindet sich nicht mit dem Internet, und er kann keine Farben, keine Bilder und nat\u00fcrlich auch keine Filme darstellen. Er ist ein monothemathischer Minimalist: <i>simply<\/i> ein Musikspieler mit Kopfh\u00f6rerausgang.<\/p>\n<p>Im Zusammenspiel mit der Software iTunes waren die fr\u00fchen iPods die ersten massentauglichen MP3-Player, bei denen man eine nennenswerte Musiksammlung nicht nur mobil speichern, sondern auch plausibel organisieren konnte. Dass Apple zum bedeutendsten digitalen Anbieter von Musik werden und damit die gesamte Musikbranche drehen w\u00fcrde, war beim Erscheinen des ersten iPods 2001 wohl weder geplant noch absehbar.<\/p>\n<p>Meinen iPod (der \u201e3. Generation\u201c, erschienen 2003) habe ich 2004 als Incentive geschenkt bekommen. Die Best\u00fcckung mit Musik war damals noch sehr Song-orientiert. Wer ein komplettes Album zusammenh\u00e4ngend speichern wollte, musste daf\u00fcr eine eigene \u201ePlaylist\u201c einrichten. Das ist heute ganz anders. iTunes l\u00e4sst sich heute als sehr komfortables Werkzeug zur Organisation digitaler Musikdaten nutzten, auch wenn die Oberfl\u00e4che inzwischen klar den Eindruck einer Verkaufsplattform macht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu meinem Sch\u00e4tzchen: Das Ger\u00e4t ist sehr hochwertig gebaut und weitreichend ausgestattet. Eine sehr h\u00fcbsche H\u00fclle mit G\u00fcrtelclip funktioniert bis heute, und eine Steuereinheit mit soliden mechanischen Kn\u00f6pfen l\u00e4sst sich optional zwischen iPod und Kopfh\u00f6rer klinken. Mein hier vorhandenes Anschlusskabel ben\u00f6tigt rechnerseits einen Firewire-Anschluss, der hier von einem schwarzen 13\u201c-Macbook von 2006 bereitgestellt wird. Darauf l\u00e4uft unter MacOS X 10.6.8 eine iTunes-Version, die sich problemlos mit dem historischen iPod verbindet.<\/p>\n<p>Der iPod selbst wird \u00fcber ein Klickrad bedient, dessen Klicken ich damals sofort abgestellt hatte, heute aber cool finde. Die Men\u00fcsteuerung ist selbsterkl\u00e4rend. Den verbrauchten Akku habe ich \u00fcbrigens \u00fcber eine Bestellung bei akku500 ersetzen k\u00f6nnen, zum \u00d6ffnen des iPods habe ich allerdings statt der mitgelieferten Wegwerfwerkzeuge ein Uhrmacherwerkzeug ben\u00f6tigt. Apple hatte den kundenseitigen Wechsel des Akkus stets ausgeschlossen, aber mit Hilfe einschl\u00e4giger amerikanischer Youtube-Videotutorials ist das kein Problem.<\/p>\n<p>Eigentlich brauche ich den iPod nicht, weil ich schon auf meinem Telefon genug Musik habe, aber ich richte ihn mir jetzt als alternativen Musikspieler ein, der auf seiner immerhin 20 GB gro\u00dfen mechanischen Festplatte genug Speicherplatz f\u00fcr, ja, alternative Musik hat. Soviel Respekt muss sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein \u00e4lterer iPod lag wegen eines platten Akkus jahrelang in meiner Schublade \u2014 nun habe ich ihn f\u00fcr zehn Euro Materialeinsatz selbst repariert und wieder in Betrieb genommen. 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