{"id":3734,"date":"2022-03-22T19:05:46","date_gmt":"2022-03-22T18:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hotze.net\/?p=3734"},"modified":"2022-04-22T23:51:31","modified_gmt":"2022-04-22T21:51:31","slug":"das-gute-buch-berlin-und-seine-bauten-teil-iv-wohnungsbau-band-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hotze.net\/?p=3734","title":{"rendered":"Das gute Buch von 1970: Berlin und seine Bauten Teil IV Wohnungsbau Band A"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein unscheinbares Buch von 1970 ist der absolute Star in meinem B\u00fccherschrank: Es enth\u00e4lt in geradezu unfassbarer Detailganauigkeit Infos \u00fcber alle baugeschichtlich relevanten Wohnungsbauten und Siedlungen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin. Da kommt kein\u00a0 Online-Angebot mit&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5193\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-768x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"933\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-113x150.jpeg 113w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/B30D3955-01DB-470F-B420-F9380516B5DC-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als ich 1993 meine erste Stelle als Redakteur der Bauwelt in Berlin antrat (wie altmodisch klingt dieser Satz heute!), da erbte ich nicht nur einen Schreibtisch und einen untauglichen MS-DOS-Rechner, sondern auch ein B\u00fccherregal. Den Rechner konnte ich damals flugs durch einen Mac LC II (\u201ePizzaschachtel&#8220;) ersetzen, die B\u00fccher blieben. Mein Vorg\u00e4nger Wolfgang Braatz, von dem ich seitdem nie wieder etwas geh\u00f6rt habe, hinterlie\u00df mir unter anderem ein unscheinbares Buch in einer zerlesenen Paperback-Ausgabe: \u201eBerlin und seine Bauten Teil IV Wohnungsbau Band A. Die Voraussetzungen. Die Entwicklung der Wohngebiete&#8220;, erschienen beim Verlag von Wilhelm Ernst &amp; Sohn im Jahr 1970.<\/p>\n<p>Das Ding ist ein echter Kracher und seit langem eines meine Lieblingsb\u00fccher. In der einschl\u00e4gigen Reihe \u201eBusB\u201c des Architekten- und Ingenieurvereins (AIV) erschienen, bietet dieser Band einen \u00dcberblick des modernen Siedlungs- und Wohnungsbaugeschehens in Berlin nach der Gr\u00fcnderzeit. Offenbar unter akribischer Auswertung von Bauakten wird hier in einer fast unfassbaren Genauigkeit alles zwischen 1886 und 1967 dargestellt, was in Berlin im Siedlungs- und Wohnungsbau diesseits des Historismus stattgefunden hat. Da das im Westen erschienene Buch einen Gesamtberliner Anspruch hat, sind zumindest f\u00fcr die Zeit vor 1945 alle Bezirke ber\u00fccksichtigt. Der Band konzentriert sich auf Geschosswohnungsbauten und Siedlungen; ein eigener Band zu individuell geplanten Einfamilienh\u00e4usern (an dem Julius Posener ma\u00dfgeblich mitgewirkt hatte), erschien 1975 (heute antiquarisch nicht unter 400 \u20ac zu haben).<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den Wohngebieten: Die hinf\u00fchrenden Aufs\u00e4tze im vorderen Teil sind im Duktus der Machbarkeitseuphorie der Sp\u00e4tmoderne gehalten, aber der Katalogteil, der nach Bezirken und Epochen eingeteilt ist, ist die eigentliche Faktensammlung. Das Ganze ist so weit heruntergebrochen, dass auch kleinere und kleinste Ensembles ber\u00fccksichtigt sind. In den eigens hierf\u00fcr gezeichneten Lagepl\u00e4nen sind alle Bauten mit kleinen Kennziffern und -buchstaben markiert, die in einem nebenstehenden tabellarischen Teil aufgel\u00f6st werden, sodass f\u00fcr jedes Geb\u00e4ude eine genaue Zuordnung von Architekt und Baujahr erfolgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5196\" src=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-400x300.jpeg 400w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-200x150.jpeg 200w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/blog.hotze.net\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/86ED7C4B-57E3-4BF6-AFAA-B9A03864F16C-scaled-e1647972178655-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das l\u00e4ngst vergriffene Buch ist auch antiquarisch kaum zu bekommen. Umso gr\u00f6\u00dfer meine Freude, diesen Schatz zu besitzen. Meinem Vorg\u00e4nger bei der Bauwelt sage ich hiermit sp\u00e4t, aber von Herzen: Danke!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein unscheinbares Buch von 1970 ist der absolute Star in meinem B\u00fccherschrank: Es enth\u00e4lt in geradezu unfassbarer Detailganauigkeit Infos \u00fcber alle baugeschichtlich relevanten Wohnungsbauten und Siedlungen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin. 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