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Das Blog von tze

Tschüss Rotkehlchen!

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“Berliner Bürgerbräu” gibt es nicht mehr. Jedenfalls nicht in der bisherigen Form. Alle Rezepte, Marken- und Vertriebsrechte sind mit Wirkung vom 1. März 2010 an die Radeberger-Gruppe übergegangen. Damit endet die Existenz der letzten unabhängigen industriellen Brauerei Berlins. Fortan kommen alle Berliner Biere, sofern sie nicht aus kleinen Erlebnis-,  Gastronomie- und Micro-Breweries stammen, aus einer einzigen Bierraffinerie in Berlin-Hohenschönhausen. Kindl, Schultheiss, Berliner Pilsener und eben auch Bürgerbräu: Alles aus einer Fabrik.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

5. März 2010 um 23:27

Theo, wir fahrn nach Wudsch!

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Wussten Sie, dass der Ortsname Łódź auf Polnisch wie “Wudsch” ausgesprochen wird? Eine Journalistenreise führte uns jetzt zu dem preisgekrönten Umbau einer Industrieruine in ein Vier-Sterne-Hotel – und in Polens drittgrößte Stadt, die einst als das “Manchester des Ostens” galt.

Hotel andel’s Lodz

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Geschrieben von Benedikt Hotze

27. Februar 2010 um 16:15

Ist Google doch böse?

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Dass man ein Unternehmen der IT-Branche nicht einfach so anrufen kann – daran haben wir uns  gewöhnt. Ebenfalls an versteckte Rufnummern, teure Rufnummern, gar keine Rufnummern. Und an endlose Warteschleifen und Callcenter-Operatoren mit indischem Akzent. Wir hatten allerdings gehofft, dass das hochprofitable Marktführer-Unternehmen Google, das ja laut Eigen-Mantra „nicht böse” sein will, hier etwas mehr Service zu bieten hat als jeder x-beliebige Porno-Provider. Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

28. Januar 2010 um 16:10

Abgelegt in Alles 2.0, oder was?

Abbau Ost: Berghotel Falkenhorst im Erzgebirge

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Ende Dezember 2009. Wir fahren noch einmal an einen Ort, den wir in den letzten Jahren liebgewonnen haben. Auf den ersten Blick ist hier auch noch alles wie gewohnt: An den verschneiten Weggabelungen des – mit seinen düsteren Häusern unter dunklen Tannen immer etwas unheimlich wirkenden – Erzgebirgsdorfes Waldidylle finden sich nach wie vor die farbig gestalteten Hinweisschilder auf das “Berghotel Falkenhorst“. Spätexpressionistische Gemälde Dresdener Künstler aus den dreißiger Jahren zieren seit der Wiedereröffnung 2004 das Corporate Design dieses kleinen, feinen Hotels.
Die Auffahrt ist von Schnee geräumt, im Schaukasten hängt noch die Speisekarte. Allein: Die Vorhänge der Gaststube sind zugezogen, und das Hotel ist geschlossen. Für immer, sagen die Hamburger Eigentümer.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

30. Dezember 2009 um 18:05

Flieger, grüß mir die Sonne

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Die Fliegersiedlung von Erwin Gutkind in Berlin-Staaken (1923/24)

Sie gehören zu den ältesten Häusern der “klassischen Moderne” in Berlin: Die 21 Doppelhäuser der so genannten “Fliegersiedlung” an der äußersten westlichen Grenze des Berliner Stadtgebiets in West-Staaken. Beidseitig der Heerstraße gelegen, fallen diese kubischen Doppelhäuser jedem auf, der über die stark befahrene B 5 von Westen nach Berlin kommt.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

20. Dezember 2009 um 18:00

Abgelegt in Architektur

Formspring mich!

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Ein heftiger Reflex zuckt derzeit durch die Web-2.0-Gemeinde: Man kann sich nämlich jetzt Fragen stellen lassen. Oha! Notfalls auch: sich heimlich selbst welche stellen und diese dann praktischerweise auch gleich selbst beantworten. Das Ganze läuft bei formspring.me.
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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Dezember 2009 um 01:31

Abgelegt in Alles 2.0, oder was?

Spiegel Boulevard TV

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In einem Zeitungskommentar über das ZDF las ich vor wenigen Tagen die wohl wahre Beobachtung, dass viele jüngere Menschen diesen Sender gar nicht kennten. Damit wurde auf das Kukident-Image des ZDF und seines Programms angespielt, das die jüngere Zielgruppe wohl scharenweise zu den Angeboten der Privatsender treibe.

Ich gebe zu, dass ich es umgekehrt halte: Für mich ist die Welt der privaten Fernsehsender eine fremde, die ich ohne Not schon seit Jahren nicht mehr betrete. Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

14. Dezember 2009 um 16:20

Abgelegt in Medien

„Fahr doch auf dem Radweg, Mann!“

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Anmerkungen zu einem alltäglichen Konflikt im Straßenverkehr

Diese Situation kennen Sie: Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt. Vor Ihnen fährt ein Radfahrer auf der Fahrbahn, obwohl augenscheinlich ein Radweg vorhanden ist. Es kommt Gegenverkehr, Sie können nicht überholen, müssen vielmehr abbremsen und hinter dem Radfahrer herschleichen. „Warum fährt der nicht auf dem Radweg?“, fragen Sie sich. Sie halten den Radfahrer für rücksichtslos, fühlen sich von seinem Verhalten gar genötigt. Von da ist es nicht weit zu Worten wie „Rüpelradler“ oder „Radel-Rambo“. „Diese Radfahrer machen doch sowieso alle, was sie wollen“, denken Sie sich. Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

10. Dezember 2009 um 18:30

Abgelegt in Verkehr