tzetze

Das Blog von tze

Schönefeld: Sechs mittelalterliche Dorfkirchen rund um den BER

keine Kommentare

Die Gemeinde Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg beherbergt den Flughafen Berlin-Brandenburg BER. Rund um den Airport haben wir sechs im Kern mittelalterliche Dorfkirchen besucht. Die Fahrt war erratisch, weil man immer um das riesige Airport-Gelände herummuss…

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

19. November 2021 um 00:22

Gorki, Kirche, Kleckersdorf: 1920er-Architektur in Tegel

keine Kommentare

Unser heutiger Sonntagsausflug führte uns nach Berlin-Tegel. Dort gab es eine Wohnsiedlung von Erwin Gutkind, die ich bislang noch nicht kannte, eine ganz allerliebst-niedliche Backsteinkirche und eine Kleinhaus-Siedlung, die seit Jahren im Streit zwischen alteingesessenen Mietern und einem gewerblichen Finanzinvestor steht.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

7. November 2021 um 23:45

Abgelegt in Allgemein,Architektur

The Sun Machine Is Coming Down: Das Berliner ICC war kurz wieder auf. Lasst es offen!

keine Kommentare

Als David Bowie seine Berliner Trilogie einspielte und in Schöneberg wohnte, war das ICC gerade in Bau. Ein Gesamtkunstwerk der Space-Age-Architektur, das es so wohl kaum auf der Welt noch einmal gibt. Die Berliner Festspiele haben den seit fast zehn Jahren leerstehenden Bau für eine Kunstaktion im Oktober 2021 wieder geöffnet: für elf Tage, und unter dem Motto eines Bowie-Zitats. Das Gebäude, das glücklicherweise einschließlich der Lichtregie und einiger Rolltreppen reaktiviert werden konnte, bietet eine faszinierende Zeitreise in die Siebziger. Fazit: Wer einen solch einmaligen Schatz wegwerfen will, ist von Geist und Güte komplett verlassen. 

(Zu den Hintergründen der skandalösen ICC-Schließung habe ich 2013 hier geschrieben)

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Oktober 2021 um 22:39

Abgelegt in Allgemein,Architektur

Zum Guten Hirten: Eine Kirche als Gefängnis!

keine Kommentare

So etwas habe ich noch nie gesehen: eine katholische Kirche mit vier sternförmig auf einen Zentralbau mit Altar („Sanktuarium“) ausgerichteten Langhäusern. Das Grundriss-Layout erinnert nicht zufällig an die übliche Bauweise von Gefängnissen im 19. Jahrhundert: Das Kloster Zum Guten Hirten in Berlin-Marienfelde, errichtet 1904, diente dazu, „sittlich gefährdete“ Mädchen wegzusperren.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

9. August 2021 um 00:24

Essen: Kaufhaus-Abriss von 1976 soll durch Pseudo-Fassaden-Rekonstruktion geheilt werden

keine Kommentare

Die Großstadt Essen im Ruhrgebiet bietet ihren Besucher:innen beim Verlassen des Bahnhofs – trotz der Kriegszerstörungen – ein eindrucksvolles Panorama von Bauten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Hauptpost, Eickhaus, Handelshof, Haus der Technik. Eine peinliche Fehlstelle darin ist das 1976 errichtete Kaufhaus Horten (zuletzt Kaufhof). Das dafür abgerissene Defaka-Haus aus den dreißiger Jahren soll jetzt in etwa in seinem äußerlichen Erscheinungsbild rekonstruiert werden. Verrückte Welt: Defaka hätte niemals abgerissen werden dürfen. Jetzt wird offenbar ein Umbau geplant, der zumindest die graue Energie des Bestands nutzt (siehe Pressemeldung des Eigentümers).

Defaka vor dem Abriss, Foto 1970er Jahre

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

30. Juli 2021 um 00:26

Abgelegt in Allgemein,Architektur

Putbus: Klassizismus purifiziert!

keine Kommentare

Ein gründerzeitlichen Haus in Putbus auf Rügen in einem klassizistischen Umfeld verblüfft mit einem Vorher-Nachher-Vergleich…

Gartenstr. 1, Putbus,  Foto: 2014 (Axel Thieme und Bianca Bangoura via Wikimedia)

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

19. Juli 2021 um 22:34

Abgelegt in Allgemein,Architektur

„Papa, glaubst du an Gott?“

keine Kommentare

Irgendwann musste sie ja kommen, die Gretchenfrage: „Papa, glaubst du an Gott?“ fragte mich eine meiner Töchter im Alter von 14. Ich antwortete ihr mit einer Gegenfrage: „Kommt darauf an, wie du Gott definierst“. Wir haben das damals nicht vertieft. Und die etwas komplexere Antwort habe ich hier aufgeschrieben.

Die dunkle Seite der Macht: Die Nordseite der neugotischen St.-Laurentius-Kirche in Essen-Steele war für mich schon als Kind immer düster und feucht. Foto: Wikipedia, CC BY-SA 2.0

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Juni 2021 um 23:31

Bezirk, Stadtbezirk, Stadtteil: Ein kleines Tutorial zu Berliner Begriffen

keine Kommentare

In Berliner Zeitungen liest man immer wieder „Stadtbezirk“, wenn es eigentlich „Bezirk“ heißen müsste, oder „Bezirk“, wenn eigentlich „Stadtteil“ richtig wäre. Da junge, zugezogene Journalist/innen die Unterschiede womöglich gar nicht kennen können, folgt hier ein Mini-Tutorial.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

10. Juni 2021 um 22:18

Der ganz normale Abriss-Wahnsinn – Brümmerstraße 48 in Berlin-Dahlem

keine Kommentare

Auf meinem täglichen Fahrradweg fiel mir ein Trümmerhaufen auf: Das Haus Brümmerstraße 48 in Berlin-Dahlem wurde abgerissen; das damit verbundene Haus Nr. 50 steht noch. Genutzt wurde das Doppelhaus-Ensemble bislang von der Freien Universität Berlin (FU). Zerstört die FU hier ihr historisches Erbe?

Foto: Google Street View. Das linke Haus (Nr. 48) ist weg.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

22. Mai 2021 um 00:40

Abgelegt in Allgemein,Architektur

Liebe Mutter – (m)eine kleine berufliche Autobiografie

keine Kommentare

Liebe Mutter,

du hast mich gebeten, dir einmal aufzuschreiben, wie ich vom Architekturstudium zu meiner Berufstätigkeit als Journalist gekommen bin – oder als Architekturvermittler, Architekturkritiker, Redakteur, Pressereferent… Der Bezeichnungen gibt es viele, such dir eine aus. Ich habe mich gelegentlich selbstironisch als „Schreiberling“ bezeichnet. Nur „Architekt“ darf ich mich nicht nennen, denn dieser Begriff ist berufsrechtlich geschützt, und ich erfülle trotz des abgeschlossenen Architekturstudiums die Voraussetzungen nicht, ihn zu führen. Das stört mich aber keineswegs, denn ich habe einfach einen anderen Weg eingeschlagen. Und davon möchte ich dir hier berichten.

Mein erster bezahlter Artikel: Ausriss aus Bauwelt 22/1989

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

29. April 2021 um 23:36

Abgelegt in Medien

Der unbekannte Architekt Ludwig Spreitzer: Zwischen NS-Zeit und Wiederaufbau

keine Kommentare

Als ich Neujahr 1989 nach Westberlin kam, sagte man mir: Wir fangen alle in Neukölln an, aber wir wollen hier schnell weg: lieber in die angesagten Bezirke – obwohl David Bowie „Neuköln“ (sic!) schon in den frühen Achtzigern besungen hatte. Heute ist Neukölln Hipster-Hochburg. Und ich habe das Haus Richardstraße 63, das damals meine erste Berliner Unterkunft wurde, jetzt wiederbesucht: ein denkmalgeschütztes 50er-Jahre-Gebäude in der Tradition der 20er Jahre. Doch wer war dessen Architekt Ludwig Spreitzer? Eine erste Recherche führt vor allem in die NS-Zeit.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

19. April 2021 um 23:51

Abgelegt in Allgemein,Architektur

IWC: Große Fliegeruhr jetzt auch klein

keine Kommentare

Ich hatte mich hier ja schon mal über Fliegeruhren geäußert. Meine damalige Schlussfolgerung, nämlich eine billige Quarzuhr von Laco zu kaufen, halte ich heute nicht mehr aufrecht. Man entwickelt sich ja schließlich weiter – zurück zu den Wurzeln. Nun hat die Schweizer IWC (International Watch Corporation) auf einer virtuellen Messe angekündigt, ihre Große Fliegeruhr (Big Pilot, 46 mm) auch in einer kleineren Version (43 mm) anzubieten. Die FAZ hat darauf sehr treffend von der „Small Big Pilot“ geschrieben

Foto: promo

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

14. April 2021 um 23:27

Rüdersdorf: Die Kathedrale des Kalks

keine Kommentare

Rüdersdorf bei Berlin (so der offizielle Ortsname) besteht hauptsächlich aus einem 4 km langen Tagebauloch, das man auch als „Negativabdruck von Berlin“ bezeichnet. Denn dort wurde und wird Kalkstein abgebaut, der als Rohstoff für die Zementproduktion dient. Zement wird für Mörtel und Beton benötigt; die Zement-Produktion in Rüdersdorf wuchs in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts um 1000%. Eine eindrucksvolle Schachtofenbatterie aus den 1870er Jahren ist heute die Attraktion des dortigen Museumsparks. Und eine kleine Eisenbahnbrücke aus DDR-Zeiten mein heimlicher Favorit. Ein Sonntags-Reisebericht

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

5. April 2021 um 00:17

Abgelegt in Architektur,Regionales

Rätselhaft: Klassisch modernes Relief am Friedhof Teltow

keine Kommentare

Wir haben an der Mauer des Friedhofs am Weinbergsweg in Teltow ein beeindruckendes Beton-Relief vorgefunden, das uns ikonografisch beschäftigt hat.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

15. März 2021 um 00:04

Abgelegt in Allgemein,Architektur

Tragbare Musikbox? Test der Dockin D fine + 2

2 Kommentare

Für die einen ist es nur eine schwarze Kiste, für die anderen ist es die beste portable Bluetooth-Soundbox des Marktes in der Preisklasse unter 200 €. Wir haben die Box getestet – und waren zuerst etwas ernüchtert. Bis wir den passenden Maßstab angelegt haben.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

11. März 2021 um 23:36

Abgelegt in Allgemein,Tech Stuff

Ludwigsfelde – auf den Spuren der Rüstungsindustrie der Nazis

2 Kommentare

Ludwigsfelde südlich von Berlin hat kein historisch gewachsenes Zentrum. Bedeutend wurde der Ort erst mit der Ansiedlung eines Betriebs der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie. Wir haben bei einem Sonntagsausflug nach Spuren dieser Zeit im Stadtbild gesucht.

Relikt am Waldrand: Verlassenes Vorkriegs-Garagengebäude im Industriepark Ludwigsfelde-Ost (Standort-Koordinaten:  52.3168628, 13.2634632)

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

28. Februar 2021 um 20:12

BCH dreht auf – Vier Bücher des emeritierten Architektur-Redakteurs Wolfgang Bachmann

keine Kommentare

Willkommen auf der Medienseite! Zu berichten ist von einem langjährigen Architektur-Redakteur, der im Ruhestand literarisch aufdreht: Auf Veranlassung des Autors erreichten uns vier Bücher von Wolfgang Bachmann in vier Verlagen. Da geht es um Umbrüche in der Medienbranche, um die Identitätskrise eines alternden Feuilletonisten, um die fiktive Verbindung eines Bauträgers zum Rotlichtmilieu und schließlich um Beobachtungen unter freiem Himmel. Eine Vierfach-Rezension

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

22. Februar 2021 um 19:43

Abgelegt in Allgemein

Haus Baensch von Hans Scharoun in Berlin-Spandau: Frevel an einem Baudenkmal

keine Kommentare

Haus Baensch, 1934-35 von Hans Scharoun, zeigt zur Straße eine Ansicht eines Satteldachhauses mit Lochfassade, die zwar auch keineswegs konventionell wirkt, aber in den orthogonalen Ansichtszeichnungen offenbar in der Nazizeit problemlos genehmigt werden konnte. Zur Havel hin öffnet sich das Haus hingegen in spektakulärer Weise zum Landschaftsraum. Nun wurde das großartige Haus unsachgemäß beschädigt.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

21. Februar 2021 um 23:15

Abgelegt in Allgemein

Telefunken-Musikanlage von 1976: 45 Jahre alt und kein bisschen leise

1 Kommentar

Heute hören ja Viele ihre Musik per Streaming auf aktiven Bluetooth-Lautsprechern. Hallo Alexa, mach mal lauter! Früher [tm], als alles bekanntlich besser war, hörte man Musik über so genannte Stereoanlagen. Aber auch da gab es schon mal einen Generationenkonflikt…

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

4. Januar 2021 um 02:40

Abgelegt in Allgemein

Buchrezension: Technophoria von Niklas Maak

keine Kommentare

In seinem Roman „Technophoria“ zieht der Kunst- und Architekturkritiker Niklas Maak die Verheißungen einer schönen neuen Digitalwelt durch den Kakao.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

1. August 2020 um 22:11

Abgelegt in Allgemein