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Archiv für die Kategorie ‘Verkehr’

Radfahren mit elektrischem Rückenwind: Mein erstes Jahr mit dem neuen Pedelec

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„Das sieht ja aus wie ein richtiges Fahrrad!“, sagte ein Kollege erstaunt, als er mein neues Hercules Robert DD 24 sah. „Das ist ein richtiges Fahrrad!“, konterte ich. Unter Elektrorädern verstehen viele immer noch einen Oma-Chopper mit extra tiefem Einstieg, eine Art Mobilitätshilfe für Senioren und Behinderte. Doch hier hat sich in den letzten Jahren technisch und imagemäßig viel verändert. – Ein Rückblick auf mein erstes Jahr mit dem elektrisch unterstützten Fahrrad…

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Geschrieben von Benedikt Hotze

25. April 2016 um 18:19

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Berliner Gaslicht-Streit zum Dritten: Aufsatzleuchten bleiben – zumindest die Masten

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In zwei Beiträgen (und Nachträgen) habe ich scheibchenweise zu ergründen versucht, was genau mit den Berliner Gaslaternen passieren soll. Das kann man hier und hier nachlesen. Nun habe ich neue Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhalten, die allerdings danach unsere schriftliche Kommunikation einseitig beendet hat – leider nicht ohne neue Fragen offen zu lassen. Ich fasse den Stand der Dinge noch einmal zusammen.

gasleuchten_typen_620 Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

26. August 2014 um 19:04

Wuwa-Wuwa, K70 und Granada: Die Familienautos meiner Kindheit

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Als Drittklässler konnte ich 1973 auf dem Schulhof jedes vorbeifahrende Auto sofort benennen – und dazu sagen, ob diese Modellvariante gegenwärtig noch gebaut wird. Damals war ich neun. Meine Klassenkameraden waren darüber verblüfft, dabei war es doch ganz einfach: Es gab ja nicht sehr viele verschiedene Autotypen.

Opel Rekord P2. Foto: Hubert Berberich/public domain

Opel Rekord P2, hier als Coupé. Deutlich sichtbar der Tank-Einfüllstutzen. Foto: Hubert Berberich

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. Juli 2014 um 21:20

Das Blaue Wunder von Chemnitz: Eisenbahnviadukt in Gefahr

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Ein Verkehrsbauwerk als Wahrzeichen: Wie die Elbbrücke „Blaues Wunder“ in Dresden steht in Chemnitz das markante Eisenbahnviadukt über Annaberger Straße und Beckerstraße für Industrie und Fortschritt. Doch im Zuge des Fortschritts will die Deutsche Bahn das Viadukt abreißen. Den Entwurf eines Ersatzbauwerks gibt es schon. Würde er umgesetzt, verlöre Sachsens drittgrößte Stadt einen zentralen Identifikationsort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:23

Buchrezension: Faszination Eisenbahn – Bahnkultur in Brandenburg

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Ein Allerweltstitel wie „Faszination Eisenbahn“ führt zunächst auf die falsche Fährte. Doch dieses Buch ist eben keine Publikation von enthusiastischen Eisenbahnfans („Pufferküssern“), sondern eine offizielle Veröffentlichung des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege. Hier finden sich, systematisch aufbereitet, verdienstvolle Informationen – und einige kleine Ungereimtheiten.

Faszination Eisenbahn Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

15. Februar 2014 um 15:07

Die seltsamen Türme von Super-Cannes

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Das Ortsbild von Cannes an der Côte d’Azur wird bekrönt von zwei seltsamen Türmen, für die sich heute in diesem Festival-, Kongress- und Badeort niemand mehr zu interessieren scheint. Wir sind da mal raufgefahren.

Bergstation des Funiculaire (1928) und der Turm des Observatoire (1953). Fotos: Juli 2012

Zwei seltsame Türme über Cannes

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Geschrieben von Benedikt Hotze

16. Juli 2012 um 22:27

Westmoderne bei der Reichsbahn – das Stellwerk WL in Berlin

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Jahrelang habe ich es im Vorbeifahren für einen Bau der Ostmoderne gehalten. Denn da die Betriebsrechte der Eisenbahn in ganz Berlin bis 1990 der Reichsbahn der DDR oblagen, stammten auch die Nachkriegsbauwerke der Bahn in Westberlin – wie die Empfangsgebäude der Bahnhöfe Gesundbrunnen oder Halensee (beide nach 1990 abgerissen) – üblicherweise von DDR-Architekten. Alle? Nein, das Stellwerk WL am Innsbrucker Platz von 1968-71 stammt tatsächlich von dem bekannten „U-Bahn-Architekten“ des Westberliner Senats, Rainer G. Rümmler (Quelle: Berlin und seine Bauten Teil X Band B (2) Fernverkehr, Berlin 1984). Doch heute ist dieser interessante Sichtbetonbau unbenutzt und vandalismusgeschädigt.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

28. Mai 2012 um 01:09

Mit pädagogischem Effekt: Fahrradstreifen

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Viele Berliner Bezirksverwaltungen machen es zur Zeit vor, aber auch anderenorts ist gerade viel Bewegung: Immer häufiger sieht man in deutschen Städten neue markierte Fahrradstreifen auf der Fahrbahn. Oftmals gehen sie zu Lasten des Autoverkehrs, denn vielfach wurden aus zwei ehemaligen Fahrspuren nur noch eine Spur plus Radstreifen. Was eindeutig als Maßnahme zur Förderung des Fahrradverkehrs zu erkennen ist, wird jedoch von einigen engagierten Fahrrad-Aktivisten abgelehnt. Doch sie übersehen den pädagogischen Effekt der Fahrrad-Piktogramme.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

29. April 2011 um 16:17

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Großziethen: Was ist das denn?

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Ein irrwitzig spitzzackiges Sichtbeton-Element mitten in der Landschaft, etwa zwischen dem südwestlichsten Zipfel von Berlin-Rudow und Großziethen, also in der Nähe des ehemaligen Mauerstreifens rund um Westberlin. Schnell wird klar, dass es sich dabei um ein Eisenbahn-Brückenbauwerk handeln muss; ein ehemaliger Bahndamm in der Nachbarschaft ist unverkennbar. Doch warum ist das Ding so geschmückt wie eine expressionistische Gartentorte? Hinweise nehme ich gern hier entgegen.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

10. Oktober 2010 um 19:49

Métro in Lausanne

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Es ist über 20 Jahre her. 1988/89 habe ich ein Jahr in Lausanne studiert. Die Uni lag damals wie heute auf einem Campus weitab der Stadt. Doch damals war sie quasi unerreichbar. Mit dem Auto parken durfte man dort nicht, eine Bahn gab es nicht, und mit dem Fahrrad musste man sich gegen die zum Teil extremen Steigungen im Stadtgebiet abkämpfen. Ein Besuch heute macht staunen: Lausanne hat ein funktionierendes Nahverkehrssystem bekommen – für die Bürger, nicht gegen sie wie bei Stuttgart 21.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

2. Oktober 2010 um 13:31

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„Fahr doch auf dem Radweg, Mann!“

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Anmerkungen zu einem alltäglichen Konflikt im Straßenverkehr

Diese Situation kennen Sie: Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt. Vor Ihnen fährt ein Radfahrer auf der Fahrbahn, obwohl augenscheinlich ein Radweg vorhanden ist. Es kommt Gegenverkehr, Sie können nicht überholen, müssen vielmehr abbremsen und hinter dem Radfahrer herschleichen. „Warum fährt der nicht auf dem Radweg?“, fragen Sie sich. Sie halten den Radfahrer für rücksichtslos, fühlen sich von seinem Verhalten gar genötigt. Von da ist es nicht weit zu Worten wie „Rüpelradler“ oder „Radel-Rambo“. „Diese Radfahrer machen doch sowieso alle, was sie wollen“, denken Sie sich. Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

10. Dezember 2009 um 18:30

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