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Archiv für die Kategorie ‘Architektur’

Museen Dahlem: Das Aus für die Bornemann-Bauten?

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Die Museen Dahlem gehörten jahrzehntelang zum festen (West-)Berliner Touristenprogramm. Seit gestern sind diese Museen (mit einer Ausnahme) für immer geschlossen. Die Zukunft der 60er-Jahre-Bauten des Architekten Fritz Bornemann steht in den Sternen; ein Abriss ist wahrscheinlich.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

9. Januar 2017 um 00:09

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Brandenburg/Havel: Architekt schenkt seiner Stadt einen Architekturführer

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Von einem ungewöhnlichen bürgerschaftlichen Engagement ist hier zu berichten: Ein ursprünglich aus Niedersachsen stammender Architekt ist in Brandenburg an der Havel ansässig geworden und hat dort eine Reihe von Bauvorhaben verwirklicht, besonders im Bereich Altbausanierung und Denkmalpflege. Zum 20-jähigen Bürojubiläum gibt er einen hervorragend gemachten Architekturführer heraus, mit dem er „seiner Stadt“ etwas zurückgeben möchte. Wir sind mit diesem Führer einen Sonntag lang durch diese Stadt gestreift.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

7. Oktober 2014 um 21:28

Berliner Gaslicht-Streit zum Dritten: Aufsatzleuchten bleiben – zumindest die Masten

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In zwei Beiträgen (und Nachträgen) habe ich scheibchenweise zu ergründen versucht, was genau mit den Berliner Gaslaternen passieren soll. Das kann man hier und hier nachlesen. Nun habe ich neue Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhalten, die allerdings danach unsere schriftliche Kommunikation einseitig beendet hat – leider nicht ohne neue Fragen offen zu lassen. Ich fasse den Stand der Dinge noch einmal zusammen.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

26. August 2014 um 19:04

Bungalow Germania – der deutsche Biennale-Beitrag ist erstaunlich und verstörend

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So macht man das: Deutschland hat 2014 einen Beitrag zur Architektur-Biennale, der sofort verstanden wird, enorme Schauwerte liefert und dann auch noch der Erkenntnis dient.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

5. Juni 2014 um 13:58

Buchrezension: Das Tempelhofer Feld von Rolf Lautenschläger

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Am 25. Mai können die Berliner in einer Volksabstimmung darüber abstimmen, ob das Tempelhofer Feld von jeglicher Bebauung freigehalten werden soll, oder ob die Ränder der riesigen Freifläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof bebaut werden können, wie es der Berliner Senat plant. Rechtzeitig dazu ist ein kleines, feines Buch erschienen, prall gefüllt mit Geschichten von diesem mythischen Ort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:52

Das Blaue Wunder von Chemnitz: Eisenbahnviadukt in Gefahr

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Ein Verkehrsbauwerk als Wahrzeichen: Wie die Elbbrücke „Blaues Wunder“ in Dresden steht in Chemnitz das markante Eisenbahnviadukt über Annaberger Straße und Beckerstraße für Industrie und Fortschritt. Doch im Zuge des Fortschritts will die Deutsche Bahn das Viadukt abreißen. Den Entwurf eines Ersatzbauwerks gibt es schon. Würde er umgesetzt, verlöre Sachsens drittgrößte Stadt einen zentralen Identifikationsort.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. Mai 2014 um 15:23

Feuerwachtürme in der DDR: Stasi und NVA wachten mit

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Heute fiel mir wieder ein schlanker, 30 Meter hoher Turm an der B1/B5 bei Hoppegarten östlich von Berlin auf. Schon immer war da die Frage, wozu diese im Gebiet der ehemaligen DDR offenbar nach Typenentwurf errichteten Türme dienen sollten. Verkehrsüberwachung der Einfallstraßen in die Hauptstadt? Das war die Vermutung. Doch es sind Feuerwachtürme. Zumindest sind sie unter diesem Vorwand errichtet worden…

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Gipfel des Wietkiekenberges bei Ferch (Brandenburg) mit Feuerwachturm. Foto: Lienhard Schulz, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

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Geschrieben von Benedikt Hotze

21. April 2014 um 01:12

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„Nutzung nicht vorgesehen“: Minimalistische Denkmalpflege am KZ Sachsenhausen

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Das „Grüne Ungeheuer“ ist saniert worden. Oder zumindest gesichert: Ein Gebäude an der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in wichtiger städtebaulicher Lage ist vor dem weiteren Verfall bewahrt worden – indem man es ohne Nutzung und ohne Fenster in situ konserviert hat. Eine eher ungewöhnliche denkmalpraktische Maßnahme…

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Geschrieben von Benedikt Hotze

6. April 2014 um 22:14

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Buchrezension: Vor den Zerstörungen der „Sanierung“: Steele – wie es einmal war

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Als Kind und Jugendlicher bin ich in Essen-Steele aufgewachsen. Während dieser Zeit, in den siebziger Jahren, wurde dort eine verheerende Flächensanierung durchgeführt. Ein ansprechendes kleines Buch zeigt jetzt Ansichten aus dem alten Steele vor der „Sanierung“.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

2. April 2014 um 20:12

Beelitz-Heilstätten: Fotos von einem sensationell verfallenen Ort

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Warum habe ich eigentlich eine teure und aufwändige Architektur-Fotoausrüstung? Warum ein extremes 17-mm-Tilt-und-Shift-Objektiv und eine System-Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor, wenn ich dann doch die meisten Architekturbilder mit der Kompaktknipse oder gleich mit dem Mobiltelefon mache? – Hier gibt es iPhone-Fotos von einem Sonntags-Abstecher nach Beelitz-Heilstätten…

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Der Operationspavillon für Tbc-Kranke ist 1927/28 durch den Architekten Fritz Schulz expressionistisch angehaucht errichtet worden

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Geschrieben von Benedikt Hotze

16. März 2014 um 23:12

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Ein Tick anders: Ein Fernsehfilm mit Architektur-Affinität

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„Die Ticks kommen, wann sie wollen, und nicht, wenn man sie braucht“ – das sagt die patente 17-jährige Eva (Jasna Fritzi Bauer), Hauptfigur in dem Fernsehfilm „Ein Tick anders“ von 2010. Eva hat das Tourette-Syndrom, oder auch „Koprolalie“: Sie muss zwanghaft üble Schimpfworte ausstoßen. Der Film besticht nicht nur durch seine sympathische Hauptfigur und die erfrischende Story, sondern auch durch seine ungewöhnliche Architektur-Affinität. Ein paar Screenshots als Zitate…

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Hier ist Eva zuhause: Der 30er-Jahre-Bau mit leichtem Kreissegmentbogen über der Tür wird immer wieder gezeigt

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Geschrieben von Benedikt Hotze

8. März 2014 um 23:37

Güterfelde: Wohnungen ins Lustschloss gequetscht

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Ein Nürnberger Projektentwickler hat das Neorenaissance-Schloss Güterfelde, zwischen Berlin und Potsdam gelegen, zu Wohnzwecken umgebaut. Kreative Denkmalpflege oder Absurdität?

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Im so genannten „Lehmbau“ aus den fünfziger Jahren sind neun Reihenhäuser eingebaut worden, die der Investor „Townhouses“ nennt. Im Schloss selbst sind 27 Wohnungen entstanden – einige davon im Wortsinne „unterirdisch“.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

3. März 2014 um 18:18

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Buchrezension: Faszination Eisenbahn – Bahnkultur in Brandenburg

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Ein Allerweltstitel wie „Faszination Eisenbahn“ führt zunächst auf die falsche Fährte. Doch dieses Buch ist eben keine Publikation von enthusiastischen Eisenbahnfans („Pufferküssern“), sondern eine offizielle Veröffentlichung des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege. Hier finden sich, systematisch aufbereitet, verdienstvolle Informationen – und einige kleine Ungereimtheiten.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

15. Februar 2014 um 15:07

Rimpl, Eiermann, Schinkelschule: Ein Sonntagsausflug ins Havelland

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Auf dem Weg zu einigen Bauten der Moderne im Havelland findet man am Wegesrand auch noch etwas ganz Anderes: Kirchen der Schinkelschule zum Beispiel. Und eine Goldelse im Wald. Ein Bericht von einem kleinen Sonntagsausflug im Februar 2014.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

9. Februar 2014 um 23:51

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Buchrezension: Fast seit 25 Jahren – der Reimer-Architekturführer Berlin

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1989 kam der Architekturführer Berlin aus dem Reimer-Verlag erstmals auf den Markt – damals zunächst noch beschränkt auf das Gebiet von West-Berlin. Inzwischen gibt es dieses Standardwerk für die deutsche Hauptstadt in einer überarbeiteten und erweiterten 7. Auflage.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

15. Januar 2014 um 18:17

Denkmalpflege ohne Dämmwahn: Siedlung Onkel Toms Hütte in Berlin

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Viele Geschosswohnungsbauten entlang der Wilskistraße und einigen Seitenstraßen in der Berliner Waldsiedlung Zehlendorf, besser bekannt als „Onkel-Toms Hütte“, sind in den letzten Monaten denkmalgerecht saniert worden. IMG_3221

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Geschrieben von Benedikt Hotze

17. September 2013 um 18:45

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Studenten im Villenviertel: Ein Denkmalinventar für Berlin-Dahlem

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Mein täglicher Weg führt durch Berlin-Dahlem. Dahlems Trick zum Jungbleiben: Hier werden täglich 35.000 Studenten in ein verschlafenes bürgerliches Villenviertel gekippt. Nach dem Krieg ist hier die neu gegründete Freie Universität (FU) in ältere Bauten eines Kaiser-Wilhelm-Instituts gesteckt worden; Neubauten folgten. Ein neues Denkmalinventar erzählt materialprall die Geschichte Dahlemer Bauten.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

10. September 2013 um 19:30

Erst Nazis, dann Amis, jetzt Schlümpfe

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1936-38 als Luftgaukommando III nach Plänen des Architekten Fritz Fuß errichtet, 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht als Hauptquartier in Berlin requiriert, seit 2004 bis auf eine Konsularabteilung der Amerikaner leer stehend: Die monumentale, denkmalgeschützte Kasernenanlage der Nazis an der Clayallee/Saargemünder Straße in Berlin-Dahlem wird zur Zeit durch den Berliner Architekten Klaus Meyer-Hartmann zu Luxuswohnungen umgebaut (Quadratmeterpreis: 5.000 Euro). Gläserne Dachgauben und loggiaartige Einschnitte im Walmdach versuchen, aus dem militärischen Trutzbau etwas Lichtes zu machen. Doch kürzlich ist hinter den Kasernenmauern das Grauen gelandet: Genormtes Spielgerät mit knallblauen Plastikmützen im Schlumpf-Look. Es gibt eben nichts, was nicht durch kleine Gedankenlosigkeiten komplett entwertet werden könnte.

Nachtrag 23. 10. 2013: Die blauen Schlumpfhüte sind mittlerweile abgenommen worden.

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Geschrieben von Benedikt Hotze

28. August 2013 um 18:32

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Heller als tausend Sonnen…

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…war der Atomblitz bei dem atomkritischen Autor Robert Jungk. Hier gehts zum Glück nicht um Atomkraft, sondern um einen strahlenden Schnappschuss von „good ole“ Klara – mit dem Mobiltelefon. Zu sehen ist „Klara“ in der Achse der Oderberger Straße im Prenzlauer Berg zum Zeitpunkt des Sunset. Das englische Wort sei hier gestattet, weil das Publikum der hiesigen Gastronomie sich gern und selbstverständlich fremder Zungen bedient. oderberger_700 Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Benedikt Hotze

21. Juli 2013 um 23:58

ICC Berlin: Raumschiff im Aus

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Das Internationale Congress Centrum (ICC) am Berliner Funkturm ist das wohl bekannteste Raumschiff der Space-Age-Architektur der siebziger Jahre. Als Kongresszentrum bis heute hochgelobt und preisgekrönt, wird es dennoch im nächsten Jahr geschlossen – und zwar für immer. Folge einer konsequent kopflosen Politik.

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Das ICC im Juli 2013. Foto: -tze

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Geschrieben von Benedikt Hotze

16. Juli 2013 um 18:47