Ende Dezember 2009. Wir fahren noch einmal an einen Ort, den wir in den letzten Jahren liebgewonnen haben. Auf den ersten Blick ist hier auch noch alles wie gewohnt: An den verschneiten Weggabelungen des – mit seinen düsteren Häusern unter dunklen Tannen immer etwas unheimlich wirkenden – Erzgebirgsdorfes Waldidylle finden sich nach wie vor die farbig gestalteten Hinweisschilder auf das “Berghotel Falkenhorst“. Spätexpressionistische Gemälde Dresdener Künstler aus den dreißiger Jahren zieren seit der Wiedereröffnung 2004 das Corporate Design dieses kleinen, feinen Hotels.
Die Auffahrt ist von Schnee geräumt, im Schaukasten hängt noch die Speisekarte. Allein: Die Vorhänge der Gaststube sind zugezogen, und das Hotel ist geschlossen. Für immer, sagen die Hamburger Eigentümer.
Archive for Dezember, 2009
Abbau Ost: Berghotel Falkenhorst im Erzgebirge
Flieger, grüß mir die Sonne
Die Fliegersiedlung von Erwin Gutkind in Berlin-Staaken (1923/24)
Sie gehören zu den ältesten Häusern der “klassischen Moderne” in Berlin: Die 21 Doppelhäuser der so genannten “Fliegersiedlung” an der äußersten westlichen Grenze des Berliner Stadtgebiets in West-Staaken. Beidseitig der Heerstraße gelegen, fallen diese kubischen Doppelhäuser jedem auf, der über die stark befahrene B 5 von Westen nach Berlin kommt.

Formspring mich!
Ein heftiger Reflex zuckt derzeit durch die Web-2.0-Gemeinde: Man kann sich nämlich jetzt Fragen stellen lassen. Oha! Notfalls auch: sich heimlich selbst welche stellen und diese dann praktischerweise auch gleich selbst beantworten. Das Ganze läuft bei formspring.me.
Lies den Rest des Artikels »
Spiegel Boulevard TV
In einem Zeitungskommentar über das ZDF las ich vor wenigen Tagen die wohl wahre Beobachtung, dass viele jüngere Menschen diesen Sender gar nicht kennten. Damit wurde auf das Kukident-Image des ZDF und seines Programms angespielt, das die jüngere Zielgruppe wohl scharenweise zu den Angeboten der Privatsender treibe.
Ich gebe zu, dass ich es umgekehrt halte: Für mich ist die Welt der privaten Fernsehsender eine fremde, die ich ohne Not schon seit Jahren nicht mehr betrete. Lies den Rest des Artikels »
„Fahr doch auf dem Radweg, Mann!“
Anmerkungen zu einem alltäglichen Konflikt im Straßenverkehr
Diese Situation kennen Sie: Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt. Vor Ihnen fährt ein Radfahrer auf der Fahrbahn, obwohl augenscheinlich ein Radweg vorhanden ist. Es kommt Gegenverkehr, Sie können nicht überholen, müssen vielmehr abbremsen und hinter dem Radfahrer herschleichen. „Warum fährt der nicht auf dem Radweg?“, fragen Sie sich. Sie halten den Radfahrer für rücksichtslos, fühlen sich von seinem Verhalten gar genötigt. Von da ist es nicht weit zu Worten wie „Rüpelradler“ oder „Radel-Rambo“. „Diese Radfahrer machen doch sowieso alle, was sie wollen“, denken Sie sich. Lies den Rest des Artikels »
